Der Ethikkodex

Als Basis der Verbandsarbeit dient der Ethikkodex. Der Kodex beinhaltet die verbindliche Definition des fairen Franchise-Begriffs. Der Ethikkodex benennt Rechte und Pflichten von Franchisegebern und Franchisenehmern und ermöglicht die einheitliche Erscheinungsweise des seriösen Franchisings. Der Ethikkodex beinhaltet zudem Richtlinien zum fairen Umgang zwischen Franchisenehmer und Franchisegeber.

Franchisegeber, die DFV-Mitglied werden wollen, müssen belegen, dass sie gemäß dem Ethikkodex agieren und handeln. Auf diese Weise wahrt der DFV seine Funktion als Qualitätsgemeinschaft der Franchise-Wirtschaft.

Die wichtigsten Bestimmungen des Ethikkodexes auf einen Blick:

Das vom Franchisegeber nachzuweisende Erfahrungswissen muss sich vor Vertragsabschluss mit dem ersten Franchisenehmer in wenigstens einem Pilotprojekt manifestiert haben.

 

Der Franchisegeber ist zur Anfangsschulung eines jeden Franchisenehmers verpflichtet, um damit dessen erfolgreichen Markteinstieg zu sichern.

 

Der Franchisegeber muss dem Franchisenehmer vor Vertragsunterzeichnung den Ethikkodex aushändigen, der die wesentlichen Vorschriften fairer Verhaltensweisen für die Franchise-Wirtschaft enthält.

 

Der Franchisegeber muss dem zukünftigen Franchisenehmer innerhalb einer angemessenen Frist vor Vertragsunterzeichnung alle für das Franchise-Verhältnis wichtigen Informationen und Unterlagen schriftlich übergeben haben. Das bedeutet jedoch nicht, dass der Franchisegeber sein komplettes Know-how übertragen muss.

 

Der Franchisenehmer erhält vom Franchisegeber vor Vertragsabschluss eine schriftliche Mitteilung über den Zweck des Vorvertrags und über die Entgeltregelung.

 

Der Franchisegeber muss dem Franchisenehmer unmittelbar nach Unterzeichnung durch beide Parteien den Franchise-Vertrag aushändigen.

Der komplette Ethikkodex ist auf Nachfrage beim DFV erhältlich. 

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