Neues Vollmitglied: Bei capito nachgefragt!

Peter Probst, Franchisemanager, Walburga Fröhlich & Klaus Candussi, Gründungsduo von capito

Die Zahl der zertifizierten Vollmitglieder im Deutschen Franchiseverband wächst stetig weiter: 148 sind es aktuell. Eines der jüngsten Mitglieder, das den Systemcheck erfolgreich absolviert hat, ist capito, Experte für verständliche Informationen. Warum sich das Social Franchisesystem neben der zertifizierten Mitgliedschaft im Österreichischen Franchise-Verband (ÖFV) nun auch für die im Deutschen Franchiseverband entschieden hat, welche Vorteile der Systemcheck für beide Märkte bietet und was die Wunschpartner für den eigenen Standort mitbringen sollten, das und mehr haben wir den Co-Gründer Klaus Candussi für unseren Blog befragt.

Sie sind Vollmitglied im Österreichischen Franchise-Verband und haben dort den länderübergreifenden Systemcheck bereits absolviert. Warum ist Ihnen auch die zertifizierte Mitgliedschaft im Deutschen Franchiseverband wichtig?

Klaus Candussi: Wir sind mit capito in der gesamten D-A-CH-Region präsent und haben die meisten Partnerinnen und Partner in Deutschland. Zudem arbeiten wir bereits seit einiger Zeit sehr gerne im Ausschuss für Qualität und Ethik und in der Arbeitsgruppe Social Franchising im deutschen Verband aktiv mit. So gesehen war es höchste Zeit, diese gute Verbindung auch durch eine offizielle Mitgliedschaft zu bekräftigen.

Wie sehen Sie Franchising allgemein? Gibt es Unterschiede im deutschen und österreichischen Partnermarkt?

Klaus Candussi: Ich sehe vor allem Gemeinsamkeiten. Die Eckpfeiler erfolgreichen Franchisings sind hier wie dort dieselben. Wie auch in anderen Bereichen wird vielleicht nördlich der Donau ein wenig akkurater gearbeitet, im Süden darf drei – wenn nötig – auch schon mal eine gerade Zahl sein. In unserem Partnernetzwerk sehen wir diese Vielfalt als echten Vorteil und versuchen das Beste aus beiden Welten zu nutzen.

Wo sehen Sie besondere Chancen für Ihr Franchisesystem in Deutschland?

Klaus Candussi: capito bietet Lösungen für ein Problem, das grenzüberschreitend, vermutlich wohl weltweit, existiert. Überall wird von Ämtern und Unternehmen auf einer sprachlich sehr komplexen Ebene kommuniziert; Bürgerinnen und Bürger, Mitarbeitende in Betrieben verstehen diese Informationen also ganz oft nicht.

In der Politik sind sie dann anfällig für ‚einfache‘ Botschaften von oft zweifelhafter Qualität; für Unternehmen bewirkt dieses Nicht-Verstehen oft Reibungsverluste, Sicherheitsrisken und immer hohe Kosten. Das Bewusstsein für diese Probleme sehen wir in Deutschland in letzter Zeit massiv gewachsen und auch die zunehmend strengere Gesetzeslage bläst zusätzlich Rückenwind in die capito Segel.

Sie sind mit Ihrem Konzept im Social Franchise zuhause. Wie passt Social und Franchise zusammen und wie sind Ihre Erfahrungen mit dieser Kombination?

Klaus Candussi: Die Zeiten trivialer Top-Down-Systeme sind, so es sie je wirklich gab, vorbei, selbst dort, wo Franchising als bloßes Replikationswerkzeug gesehen wird. „Einmal gedacht, tausendmal gemacht“, das war gestern.

Partnerschaftliches Netzwerken – gemeinsames Denken – kann viel mehr. Und wenn wir ‚Socials‘ in unserer Welt etwas gelernt haben, dann das Managen von sehr diversen Zielsystemen in komplexen Stakeholder-Beziehungen. In Verbindung mit der Klarheit eines guten Franchise-Vertrages entstehen so Systeme, die viel mehr können als gut zu wachsen. capito ist in seiner Nische Markt- und Technologieführer geworden, weil es gelang, die vielfältigen Kompetenzen der Partnerinnen und Partner zu nutzen, gemeinsam zu forschen und mutige Schritte in die neuen, digitalen Welten zu machen. So konnten wir das Netzwerk zu einem echten Innovations-Generator formen. Unser kleinteilig strukturierter Mitbewerb kann da einfach nicht mit.

Was sollte Ihr Wunschpartner mitbrinbringen?

Klaus Candussi: Wie so oft sind es die sogenannten Soft-Skills, die den Unterschied machen. Wissen und Fachkompetenz lassen sich leichter erlernen. Wir suchen Menschen mit unternehmerischem Ehrgeiz und Teamfähigkeit; Leute, die eigenständig Denken und Handeln und sich in ein System einfügen können. Unser Angebot richtet sich an Menschen, die sinnvolle Arbeit, gesellschaftlichen Mehrwert und Geldverdienen miteinander in Einklang bringen wollen. Davon gibt es immer mehr und für diese Leute hat capito ein feines Angebot.

Wie sind Ihre Erfahrungen mit dem Systemcheck?

Klaus Candussi: Das Beste was man jemanden wünschen kann, sind gute Freunde, die einem über die Schulter schauen und ehrliches, konstruktives Feedback geben. Den Systemcheck sehen wir als solchen guten Freund, der uns regelmäßig eine wertvolle Außensicht liefert.
Uns selbst wünsche ich, dass wir das auch dann so sehen und nehmen können, wenn er uns einmal nicht so nette Ergebnisse liefern sollte, wie bisher.

Was empfehlen Sie österreichischen Franchisesystemen, die nach Deutschland expandieren wollen?

Klaus Candussi: Vor allem empfehlen wir ihnen, nicht zu ängstlich zu sein und den Schritt zu wagen. Wir wünschen ihnen Mut und Durchhaltevermögen und raten ihnen, sich kompetente Begleitung für diesen Weg zu suchen. Und dann wünschen wir ihnen dieselbe herzliche Offenheit für ihre Ideen und ihr Geschäftsmodell, wie wir sie bei unseren deutschen Partnerinnen und Partnern erleben durften.

Haben Sie vielen Dank! Prima, Sie auch im Deutschen Franchiseverband dabei zu haben!

 


 

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