Neue Mitglieder im DFV: hello fit, Ihr Platz FÜR SIE & MUNDFEIN

In den letzten Monaten konnte der DFV mehr als 10 neue Mitglieder begrüßen. Sukzessive werde diese hier im Franchise Blog vorgestellt.

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Seit 2011 ist hello fit am europäischen Fitnessmarkt mit mehr als 25 Clubs vertreten. Der Premium Fitness-Discounter bietet höchste Qualität zum kleinen Preis. Hello fit vereint moderne Lifestyle Fitnessstudios, Trainingsbetreuung, echte Kurse und hochwertige Geräteparks mit einem günstigen Preis.
Das Lizenzsystem von hello fit entstand 2011 zunächst in Italien. Die deutschen Betreiber und Gründer der jungen Fitnesskette sammelten bereits in einem bestehenden deutschen Franchise-System jahrelang Erfahrungen am Fitnessmarkt. Die unzureichende und undurchsichtige Betreuung durch den früheren Franchisegeber gaben den Anstoß, ein eigenes Lizenz-Konzept zu entwickeln. Ziel sollte sein, dem hello fit Lizenznehmer als kompetenter Berater zur Seite zu stehen und transparent die entstehenden Vorteile und Lieferkonditionen weiterzugeben.

Alle weitern Informationen finden Sie im DFV Mitgliederprofil.

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Ihr Platz geht auf die 1895 gegründete Seifenfabrik Frömbling zurück. 1932 erfolgte erstmals die handelsgerichtliche Eintragung als „Seifen-Spezialgeschäft Wilhelm Puls KG“ in Oldenburg. 1958 wurde der Firmenname in „der Seifen-Platz“ geändert. Seit 1973 kennen Kunden in ganz Deutschland „Ihr Platz“ als den Qualitätsdrogeriemarktanbieter.
2012 entschließen sich in der Folge der Schlecker-Insolvenz 44 ehemalige Franchisenehmer und die 1962 gegründeten FÜR SIE Handelsgenossenschaft Food – Non Food die Marke „Ihr Platz“ fortzuführen. Die Partner sind von dem unverwechselbaren Konzept „Ihr Platz“ auf Basis selbständiger Händler überzeugt. Seitdem eröffnen stetig neue Märkte.

Hier finden Sie weitere Informationen.

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MUNDFEIN fördert Erfolg und verbinden Stärken und Know-How mit der Mundfein Pizzawerkstatt! MUNDFEIN ist ein junges Unternehmen in der Pizza-Lieferservice-Branche. Erst Ende 2008 gegründet ist es bereits mit über 20 Pizzawerkstätten in Deutschland vertreten.
Der Fokus von MUNDFEIN liegt auf Frische und Qualität der gelieferten Produkte und Transparenz bei der Herstellung. Offene Küche, frische Produkte, Kreativität bei den Rezepten und vieles mehr sind Teil der MUNDFEIN-Philosophie. Pizzerien mit Lieferservice gibt es viele. Aber einen Pizza-Pasta-Salat-Delivery wie diesen gibt es erst seit MUNDFEIN!

Hier geht es zum Mitgliederprofil.

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Franchisenehmer-Erfolgsgeschichte: „Die Freude darüber mein eigener Chef zu werden, war grösser als die Angst vorm Scheitern“

Erneut interviewt DFV Geschäftsführer Torben L. Brodersen eine Franchisenehmerin aus einem unserer Mitgliedsunternehmen. Dieses Mal ist seine Gesprächspartnerin Frau Petra Michaelsen, Janny’s Eis Franchisenehmerin. Das Besondere an Ihrer Erfolgsgeschichte: Bevor sie sich selbstständig machte, war sie in Ihrem späteren eigenen Betrieb als Angestellte tätig.

Torben L. Brodersen: Frau Michaelsen, Sie sind im vierten Jahr selbstständig mit einem Janny’s-Franchisebetrieb. Vorher waren Sie sechs Jahre im Angestelltenverhältnis bei Janny‘s tätig. Was hat Sie dazu bewogen, sich mit einem eigenen Betrieb selbstständig zu machen und was ist für Sie das besondere am Janny‘s Eis Konzept?

Petra Michaelsen: Ich liebe und lebe meinen Laden. In den letzten beiden Jahren als Angestellte hab ich, bis auf die Buchführung, den Laden geführt und ich wollte nicht, dass mir ein neuer Chef das weg nimmt oder noch schlimmer, mich gar nicht wieder einstellt. Ich wollte endlich meine Ideen und Liebe in den Laden einfließen lassen und mein eigener Chef sein. Nun ist er in unserer Stadt ein Mittelpunkt und in den letzten Jahren habe ich das System dann gut kennen gelernt und empfinde es als sehr fair für alle Seiten.

Torben L. Brodersen: Was ist für Sie das besondere am Janny’s‘ Eis Konzept?

Petra Michaelsen: Vorerst, was mich am meisten überzeugt, ist natürlich unser Produkt: Die Qualität und der Geschmack des Eises sind spitze. Dann ist es natürlich auch das Geschäftsmodell selbst: Es ist sehr modern und frisch. Ich habe dann auch gleich das neue Konzept umgesetzt und dadurch hat der Laden noch mehr Liebhaber gefunden. Jedes Jahr kommt etwas Neues und somit kommt keine Langeweile auf, weder bei Kunden noch beim Betreiber.

Torben L. Brodersen: Welche Hürden mussten Sie auf dem Weg zur Franchisenehmerin überstehen und wer hat Ihnen dabei geholfen, diesen Schritt erfolgreich umzusetzen?

Petra Michaelsen: Ich musste einen Kredit aufnehmen, um den bestehenden Vertrag und die Ladeneinrichtung zu übernehmen.
Zusätzlich hat mich meine Familie aber auch sehr auf dem Weg in die Selbstständigkeit unterstützt. Ich bin alleinerziehende Mutter, deshalb musste ich damals überlegen wie ich es trotzdem schaffen kann, dass mein Sohn betreut wird. Ganztagsschulen und die Mithilfe der Familie waren hier die wesentlichen Schlüsselpunkte, um dieser Problematik erfolgreich zu begegnen.
Ich hatte schon ein wenig Angst, was auf mich zukommt, aber da ich immer lernbereit bin, war das nur eine kleine Hürde. Die Freude darüber mein eigener Chef zu werden, war grösser als die Angst vorm Scheitern. Hürden sind dazu da, sie zu meistern und nicht, um davor weg zu laufen.

Torben L. Brodersen: Welche Rolle spielte die Franchisezentrale auf Ihrem Weg in die Selbstständigkeit?

Petra Michaelsen: Von Beginn an stand mir die Franchisezentrale sehr zur Seite. Im Besonderen unterstütze mich meine Area Managerin. Bei Fragen oder Problemen konnte ich sie jederzeit anrufen und dies ist bis heute nach wie vor genauso geblieben.
Beispielsweise ging es mit der Beschaffung der Ablöse für meine Vorbesitzerin nicht so schnell wie diese es wollte. Damals konnte ich dann immer meine Area Managerin anrufen, welche mir nicht nur als Geschäftspartnerin Unterstützung zusicherte, sondern fast schon auf einer freundschaftlichen Basis als Unterstützung da war.

Auch im Tagesgeschäft ist die Zusammenarbeit mit der Systemzentrale sehr gut: Geht z.B. etwas im Laden kaputt, kümmert sich die Zentrale sofort um Ersatz. Selbiges lässt sich auch für den Marketingbereich feststellen. Dort weiß man, dass lokale Werbung für meinen Standort wie auch für das gesamte System wichtig ist, gemäß dem Ausspruch: „all Business is local“. Wenn ich dann eine spezielle Aktion plane, kann ich beim zentralen Systemmarketing anrufen und es wird für mich eine Werbung entworfen.

Torben L. Brodersen: Welche fünf Praxistipps würden Sie angehenden Franchisepartnern mit auf den Weg geben?

Petra Michaelsen:
1. Lesen Sie den Franchisevertrag genau durch, damit Sie wissen, was Sie erwartet.

2. Suchen Sie sich einen Steuerberater, dem Sie vertrauen können und der Ihnen bei all Ihren Fragen hilft.

3. Zusätzlich ist es wichtig einen Versicherungsberater zur Seite zu haben. Er hilft die günstigsten und sinnvollsten Versicherungen zu finden z.B. für die Rente oder Berufsunfähigkeit.

4. Jedem sollte bewusst sein, was Selbstständigkeit bedeutet: Nämlich selbst und ständig arbeiten!

5. Abschließend empfehle ich sich vorher mit einem Selbstständigen auszutauschen, diesen nach seinen Erfahrungen zu befragen und möglicherweise auch schon einmal Probe zu arbeiten. So kann man noch besser einschätzen was einen selbst in einer Selbstständigkeit erwartet.

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Neue Mitglieder im DFV: BAUEN+LEBEN Service GmbH & Co. KG und add-on personal & lösungen GmbH

Ende 2014 konnte der DFV zwei neue Mitglieder begrüßen: BAUEN+LEBEN Service GmbH & Co. KG aus Krefeld und add-on personal & lösungen GmbH aus Nürnberg.

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Die Franchisepartner der BAUEN+LEBEN Service GmbH & Co. KG sind mittelständische Baufachhandlungen im 3-stufigen Vertriebsweg (Hersteller-Handel-Endverwender). Im Jahr 1999 wurde das System als Allianz gegründet und heute gibt es bereits 10 Franchisepartner mit über 50 Baufachhandelsbetriebe. Der Erfolg der B+L-Franchisebetriebe ergibt sich aus der Konzentration auf den Vertrieb. Durch das Outsourcen und Zentralisieren aller wichtigen Hintergrundfunktionen an die B+L Systemzentrale, wird der Partner extrem entlastet.

BAUEN+LEBEN unterstützt die Franchisenehmer bei der Entscheidungsfindung durch umfangreiches betriebswirtschaftliches Datenmaterial und über 50 Franchisebetriebe als Vergleichsreferenzen. Im Rahmen eines Integrationsprojektes werden alle erforderlichen Maßnahmen geplant und durchgeführt. Über ein praxisorientiertes Handbuch und intensive Schulungen wird das System-Know how bereit gestellt.

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add-on personal & lösungen GmbH ist ein etabliertes Personaldienstleistungsunternehmen und seit 2015 als Franchisegeber tätig. Die Kernkompetenz ist die Vermittlung und Überlassung von technischen Fachkräften, schwerpunktmäßig aus den Segmenten Maschinenbau, Automotiv und Kunststofftechnik.

Gesucht werden deutschlandweit ambitionierte, branchenerfahrene geschäftsführende Gesellschafter, die sich dem add>>on – System als selbständiger Franchisepartner anschließen möchten.

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Multi-Unit Franchising nimmt zu

Klar ist: Für den Erfolg einzelner Standorte sind vor allem die passenden Unternehmerpersönlichkeiten entscheidend.
Dies mag ein Grund sein, warum die Unternehmen 2014 stärker erfahrene Unternehmer als Partner gewannen und nicht so sehr auf weniger erfahrene Gründer setzten: Die Gruppe der Gründer war 20 % weniger stark vertreten als im Vorjahr. Hintergrund mag in erster Linie sein, dass die Gründerszene aufgrund des soliden Arbeitsmarktes nach wie vor schwach ausgeprägt ist. Noch mehr Systeme setzen daher auf Wachstum mit bestehenden Partnern (Multi-Unit).
Neu im Barometer 2014 ist die Erfassung von systemfremden Unternehmen, die umfirmiert und Teil des Franchise- Unternehmens werden. Diese Zielgruppe stellt aus dem Stand einen beträchtlichen Anteil bei der Expansion dar.

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Praxisbeispiele aus der Finanzierung für Franchisenehmer: Axel Bluhm von Pirtek

In der neuen Finanzierungsfibel für Franchisegründer sind mehrere erfolgreiche Beispiele aus der Praxis dargestellt. Unter anderem auch die Erfolgsgeschichte von Axel Bluhm, Franchisenehmer bei Pirtek , mit zwei brandenburgischen Standorten in Oranienburg und Hoppegarten.

Die vollständige Finanzierungsfibel für Franchisegründer, wie auch die Finanzierungsfibel für bestehende Franchisenehmer, können Sie hier kostenlos abrufen.

WER:
Der gelernte Ingenieur Axel Bluhm war 17 Jahre in einem Großunternehmen tätig. Lange Zeit arbeitete er für die deutsche Firma im Projektmanagement im Ausland.
2007 wurde der Geschäftsbereich, in dem Bluhm tätig war, aus dem Konzern ausgegliedert. Das nutzte er zu einer Neuorientierung. Im Franching sah er die Möglichkeit, sich trotz fehlender Kontakte und Netzwerke in Deutschland selbstständig zu machen.

WAS:
Über eine Internetplattform entdeckte er im August 2008 die Firma PIRTEK, schon Ende Oktober 2008 unterschrieb er seinen Franchisevertrag.
Das Unternehmen reduziert durch den Austausch von defekten Hydraulikleitungen vor Ort die Stillstandzeiten bei Maschinen, Fahrzeugen und Anlagen. Werden z.B. Arbeiten im Gleisbett einer Bahnstrecke durchgeführt, so hat der ausführende Betrieb ein festes Zeitfenster. Kommt es aufgrund von Störungen an den Maschinen zu Verzögerungen im Zugverkehr, hat das Vertragsstrafen zur Folge.
PIRTEK kommt in einem solchen Fall mit seinen Servicefahrzeugen direkt zum Kunden und erledigt bzw. behebt den Schaden vor Ort. Somit spart der Kunde Zeit, lange Stillstandzeiten der Maschinen und Anlagen entfallen.
Seinen ersten Betrieb eröffnete Bluhm in Oranienburg, ein weiterer folgte 2010 in Hoppegarten. Er beschäftigt heute insgesamt zehn Mitarbeiter.

WIE:
„Für den Aufbau eines eigenen Franchisebetriebs fallen einige Kosten an. So gehören. mindestens drei Servicefahrzeuge mit einer vollständigen Werkstatteinrichtung zur Grundausstattung. Hinzu kommen Spezialmaschinen, wie Hydraulik-Schlauchpressen, Kompressoren oder Sägen“, erläutert Bluhm seine Anfangsinvestitionen. Seinen ersten Betrieb in Oranienburg und den zweiten Standort in Hoppegarten konnte er mit Hilfe seiner Hausbank und der Bürgschaftsbank Brandenburg eröffnen. 30 Prozent der notwendigen Investitionssumme brachte Bluhm selbst mit ein, 70 Prozent übernahm die Hausbank zusammen mit der Bürgschaftsbank.

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www.pirtek.de

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Seminare beim Deutschen Franchise-Institut: eine Vorausschau auf 2015!

Bildung ein Leben lang ist nicht nur in unserer heutigen Wissensgesellschaft notwendig sondern auch ein entscheidender Erfolgsfaktor in der Franchisewirtschaft. Qualifikation und Weiterbildung von Franchisegebern und Franchisenehmern sind bestimmende Faktoren um in einem leistungsstarken Wettbewerb im Markt standzuhalten.

Das Deutsche Franchise-Institut ist hierbei eine der führenden Bildungseinrichtungen mit jahrelanger Erfahrung in der Vermittlung von Franchise-Know-how und Garant für erfolgreichen Wissenstransfer im Franchising. Das Angebot ist vielfältig und wird fortwährend weiterentwickelt. Die zweimal im Jahr stattfindende „Schule des Franchising“ sowie die Ausbildung zum Franchise-Manager (IHK) bilden einen Kernbereich der Weiterbildungsarbeit und haben sich in der Franchisewirtschaft nachhaltig etabliert.

Darüberhinaus wird auch 2015 die Qualifikation von Franchisenehmern einen weiteren Schwerpunkt im Seminarangebot darstellen. Schulungen in Unternehmensführung („Unternehmer-Führerschein“) werden Franchisenehmer in Ihrer Selbstständigkeit unterstützen und vorbereiten sowie Franchisesystemzentralen in ihren Schulungsmaßnahmen entlasten.

Dies ist nur ein kleiner Ausblick auf 2015 und ein kurzer Überblick über die Angebote des DFI. Wenn Sie sich für nähergehende Informationen zu Seminaren und Weiterbildungsschulungen interessieren, so besuchen Sie doch unsere neugestaltete Homepage auf www.franchise-institut.de.
Wenn Sie immer über die neusten Seminare informiert sein wollen oder Sie auch die Berichterstattung über bereits durchgeführte Seminare interessiert- folgen Sie uns uns doch einfach auf Twitter: twitter.com/DFI_Berlin

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Ein wichtiger Hinweis sei am Ende noch gestattet: eine Seminarteilnahme beim DFI wird vom Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert. Bildungsgutscheine und Bildungsprämien können daher beantragt und beim DFI eingelöst werden.

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DFV Interview Serie: Wenn man sich einer bekannten Marke anschließt, ist es leichter an Gelder zu kommen.

Eine Besonderheit die sich immer häufiger in Deutschland finden lässt: Food-Courts auf denen sich gleich mehrere Mitglieder des Deutschen Franchise-Verbandes aus dem Bereich der Systemgastronomie treffen.
Was es damit auf sich hat und wie er seine Schritt in die Selbstständigkeit erlebte, berichtet diese Woche in unserer Interview Serie: Stefan Fietz, seit 9. Oktober 2014 Franchisepartner der NORDSEE im Einkaufszentrum Milaneo in Stuttgart.

Torben L. Brodersen: Möglichkeiten als Gastronom tätig zu werde gibt es viele, Sie hätten doch auch ein eigenes Restaurant eröffnen können. Was war Ihre Motivation, sich dem Franchisesystem NORDSEE anzuschließen und Ihre unternehmerische Existenz in einem Netzwerk von Systemgastronomen zu begründen?

Stefan Fietz: Das System ist gelernt! Denn ich habe 12 Jahre Erfahrung mit McDonalds, bei meinem Bruder, der ein recht bedeutender Franchisepartner ist.
Dabei habe ich die Vorteile eines gut laufenden Systems schätzen gelernt. Der Nutzen überwiegt die Kosten, wenn der richtige Franchisegeber an meiner Seite ist. Für Nordsee habe ich mich aus folgenden Gründen entschieden: Eingeführte Marke, Kompetenz in Sachen Fisch, so gut wie konkurrenzlos, noch viele Felder, die bearbeitet werden können, gute Aussichten für die Zukunft, eine funktionierende Unternehmensstruktur, Risiken sind auf viele Schultern verteilt, nicht nur auf meine, eine schnell agierende Franchiseabteilung. Außerdem hat Nordsee sich Franchise wirklich auf die Fahnen geschrieben. Es gibt eine flache Hierarchie und damit kurze Entscheidungswege. Ich habe Freude an der Arbeit mit Menschen – seien es Mitarbeiter oder Kunden, und natürlich Freude an Fisch. Vielleicht liegt das an einer meiner Urgroßmütter: sie hatte einen Marktfischstand in Danzig. Ich verstehe mich auch als Teamplayer und arbeite gern in einem System, denn hier empfinde ich mich als Mitgestalter der Marke und last but not least schätze ich die guten Verdienstmöglichkeiten.
Ich würde daher auch jedem ein System wie Nordsee empfehlen.

Torben L. Brodersen: Wir berichten ja regelmäßig über unsere Franchisesysteme aus dem Bereich Gastronomie; eine immer stärker wachsende Entwicklung ist, dass sich diese auf den sogenannten Food-Courts treffen. Können Sie für unsere Leser das Konzept und mögliche Vor- und Nachteile kurz erklären?

Stefan Fietz:
Die Vorteile:
– Die Investitionskosten sind niedriger, weil die Fläche kleiner ist
– Insofern ist zugleich eine höhere Produktivität pro qm2 möglich
– Food-Courts sind witterungsunabhängig (da die meisten Food-Courts in Bahnhöfen und Centern stehen)
– eventuell gibt es auch durch ein eingeschränktes Produktangebot oder spezielles Angebot für Food Courts Vorteile
– die Öffnungszeiten sind überschaubar, was hinsichtlich der Gewinnung und Einsatzplanung von Mitarbeitern vorteilhaft sein kann

Fazit:
Kleine und dadurch sehr effizient laufende Betriebe.

Nachteil:
– es besteht eine recht große Abhängigkeit vom z.B. Centerbetreiber d.h. schafft dieser es, die nötigen Frequenzen durch ein gutes Mix an Shops und Aktionen/Marketing in seinen Standort zu bringen?
– die Abhängigkeit vom Betreiber zur Größe des Food-Courts, Bestuhlung, Lage, Erreichbarkeit bzw. Monopolstellung des Food-Courts im Center
– Hohe qm2-Mieten

Fazit:
“Blindes”-Vertrauen in den Standort und hohe Abhängigkeit vom Centerbetreiber

Resumee:
Ich würde immer wieder auf einen Standort in einem Food-Court als Franchisepartner von Nordsee setzen.
Man sollte sich den Betreiber bzw. den Standort aber schon genauer ansehen.

Torben L. Brodersen: NORDSEE ist nicht das einzige Franchisesystem auf dem Markt das sich der Gastronomie verschrieben hat, wo sehen Sie die Vorteile von Nordsee gegenüber anderen Systemen?

Stefan Fietz: Ich denke diese habe ich in der ersten ersten Antwort verdeutlicht.
Ich sehe bei der Nordsee meine Zukunft. Das motiviert mich auch in dunklen Tagen, immer wieder selbst auf der Matte zu stehen. Ich werde weiter mein Geld in die Marke Nordsee und damit auch in meine berufliche Absicherung investieren. Alles andere macht für mich auch keinen Sinn.

Torben L. Brodersen: Wie sind sie bei der Auswahl des Franchisesystems vorgegangen und wo haben Sie möglicherweise Unterstützung erhalten?

Stefan Fietz: Da ich wusste, was ein gutes System ausmacht und auf was ich zu achten habe! Wichtig ist auch der Investitionsrahmen: der Einstieg ist bezahlbar.

Torben L. Brodersen: Da Sie ja zeitlich noch sehr nah dran sind am Gründungsprozess, glauben Sie das Franchising-Interessierte in Deutschland es momentan leicht haben, sich die notwenigen Mittel zur Finanzierung zu beschaffen oder sehen Sie Optimierungspotential?

Stefan Fietz: Wenn man sich einer bekannten Marke anschließt, ist es leichter, an Gelder zu kommen, wobei das auch immer vom Eigenkapital abhängt.

Für die Gastronomie ist es generell nicht einfach, an Gelder zu kommen. Nach meiner Erfahrung sollte man sich eher an Sparkassen und Volksbanken wenden, da hier die Entscheidungswege kürzer und schneller sind.

Torben L. Brodersen: Wie wichtig ist die Rolle der Systemzentrale dabei? Kann diese bei der Suche nach Finanzierungsmöglichkeiten helfen oder ist der Franchisenehmer hier eher auf sich selbst gestellt?

Stefan Fietz: Bei Nordsee werden wir unterstützt. Das Franchisesystem Nordsee ist jedoch noch recht jung und der Bekanntheitsgrad bei den Banken bzw. privaten Kapitalgebern noch nicht so groß. Dies gilt aber nicht für jeden Franchiseanbieter.

Torben L. Brodersen: Würden Sie auch andere Franchise-Interessiere an ihren Erfahrungen teilhaben lassen und uns Ihre persönlichen 5 Tipps für die Praxis mit auf den Weg geben?

Stefan Fietz:
1) Freude an der Arbeit im Team (im Kleinen, wie auch im System). Egoisten sind hier fehl am Platz.
2) Einen “Plan to win” haben und nicht ängstlich sein d.h. mit Herzblut an die Sache gehen
3) Sich den richtigen Partner suchen und sich für die Entscheidungsfindung Zeit nehmen.
4) Standortwahl d.h. flexibel sein und Kompromisse machen können.
5) Das Glas ist immer halb voll statt halb LEER (die Weisheit sollte man leben können!)

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Praxisbeispiele aus der Finanzierung für Franchisenehmer: Petra Kiepsch von Vapiano

In der neuen Finanzierungsfibel für Franchisegründer sind mehrere erfolgreiche Beispiele aus der Praxis dargestellt. Unter anderem auch die Erfolgsgeschichte von Petra Kiepsch, Franchisenehmerin bei Vapiano, mit zwei Standorten in Dresden und Chemnitz.

Die vollständige Finanzierungsfibel für Franchisegründer, wie auch die Finanzierungsfibel für bestehende Franchisenehmer, können Sie hier kostenlos abrufen.

WER:
Bevor sich Petra Kiepsch dazu entschloss, ihr erstes Vapiano-Restaurant zu eröffnen, hatte die gelernte Hotelfachfrau bereits mehrere Jahre Erfahrung in der Hotellerie gesammelt. Auch das Prinzip der Systemgastronomie war ihr bereits bekannt, da sie zuletzt mit ihrer Familie ein McDonald‘s-Restaurant geführt hatte.

WAS:
Als Petra Kiepsch 2004 das erste Vapiano-Restaurant in Hamburg entdeckte, begeisterte sie dieses neuartige Geschäftskonzept auf Anhieb. Denn bei Vapiano hat jeder Gast die Möglichkeit, sein Gericht nach seinen persönlichen Wünschen zusammenzustellen.
Heute ist Vapiano eine international bekannte Restaurantkette.
Auch das Lokal von Petra Kiepsch hat sich seit der Eröffnung 2007 gut entwickelt. Rund 50 Mitarbeiter bewirten am Standort Dresden bis zu 1.000 Gäste pro Tag. Deshalb eröffnete die erfolgreiche Gastronomin 2012 ein weiteres Vapiano in Chemnitz, das von ihrem Sohn und seinem 40-köpfigen Team betrieben wird. Mittlerweile beschäftigt Frau Kiepsch rund 100 Mitarbeiter in ihrem Unternehmen. Ein drittes Restaurant ist bereits in Planung, das 2016 bei der Frauenkirche in Dresden am Neumarkt eröffnet werden soll.

WIE:
2005 begann Petra Kiepsch mit den Planungen für ein Vapiano in Dresden. „Zu diesem Zeitpunkt war der Name noch kaum jemandem ein Begriff, da es erst rund 20 dieser Restaurants gab“, erinnert sich die Systemgastronomin heute. Um ihr Vorhaben finanzieren zu können, wandte sich Petra Kiepsch an ihre Hausbank. Diese stand der Idee offen gegenüber, da es aber erst wenige Filialen der Restaurantkette gab, fehlte es an vergleichbaren Zahlen und Erfahrungswerten. Um das Projekt nicht an der Finanzierung scheitern zu lassen, empfahl die Hausbank von Petra Kiepsch, die Bürgschaftsbank Sachsen als Partner hinzuzuziehen. Diese übernahm nach eingehender Prüfung ihres Vorhabens die Bürgschaft für den Gründungskredit.

www.vapiano.com/de

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Praxisbeispiele aus der Finanzierung für Franchisenehmer: Enrico Röthling & Manuel Heiser von Party Rent

In der neuen Finanzierungsfibel für Franchisegründer sind mehrere erfolgreiche Beispiele aus der Praxis dargestellt. Unter anderem auch die Erfolgsgeschichte von Manuel Heiser und Enrico Röthling, Franchisenehmer bei bei Party Rent.

Die vollständige Finanzierungsfibel für Franchisegründer, wie auch die Finanzierungsfibel für bestehende Franchisenehmer, können Sie hier kostenlos abrufen.

Wer:
Manuel Heiser und Enrico Röthling sind Franchisenehmer des Franchisesystems Party Rent am Standort Kassel. Nachdem sie jahrelang Erfahrung als Mitarbeiter des Franchisesystems gesammelt und den Standort Frankfurt mit aufgebaut haben, machten Sie sich im April 2010 mit einem eigenen Betrieb selbstständig.

Was:
Party Rent wurde 1992 in Bocholt gegründet. Das Unternehmen stattet große Anlässe aus. Von Geschirr über Dekoration und Möbel können Kunden unter anderem Küchen, Heizungen oder Sanitäranlagen sowie auch gleich die ganze Logistik für ihre Veranstaltungen mit buchen.
Bereits nach einem halben Jahr am Markt konnten Manuel Heiser und Enrico Röthling mit sechs Angestellten einige illustre Projekte stemmen. Dazu zählten etwa die Ausstattung des VIP-Bereichs und der Business-Lounge des Handball-Bundesligisten MT Melsungen, Wintersportveranstaltungen in Willingen und Oberhof und viele Firmenevents und Messen für Industriekunden aus der Region und ganz Deutschland. „Das ist toll angelaufen und entspricht unseren Vorstellungen“, kommentiert Röthling den positiven Start.
Heute zählen sie 16 Mitarbeiter und betreiben seit 2014 ein Projektbüro in Erfurt, um auch für Kunden in Osthessen und Thüringen vor Ort vertreten zu sein.

Wie:
Der Umsetzung Ihrer Selbstständigkeit standen allerdings hohe finanzielle Anforderungen an Eigenkapital und Anfangsinvestitionen gegenüber. Zur Überwindung dieser Einstiegshürden wandten sich Enrico Röthling und Manuel Heiser an die Bürgschaftsbank Hessen. Diese war Party Rent bereits durch eine frühere Bürgschaftsübernahme für einen anderen Franchisenehmer bekannt und die Erfahrungswerte daraus waren durchweg positiv.
Da die beiden Gründer ein hohes Maß an Erfahrungen mitbrachten, galt es bei der Bürgschaftsbank in Wiesbaden vor allem den Standort zu überprüfen. Die vorgesehenen Räumlichkeiten im Industriegebiet von Kassel erschienen günstig gelegen und angemessen. Die Wettbewerbssituation wurde sowohl von der Industrie- und Handelskammer als auch von den Geschäftsführern selbst positiv bewertet. „In Kassel und Umgebung gibt es keinen Wettbewerber mit einem derartig breiten Angebot“, so Röthling optimistisch. Also gab die Bürgschaftsbank grünes Licht für den beantragten Kredit.

www.partyrent.com

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Praxisbeispiele aus der Finanzierung für Franchisenehmer: Matthias Mittelstädt von clever fit

In der neuen Finanzierungsfibel für Franchisegründer sind mehrere erfolgreiche Beispiele aus der Praxis dargestellt. Unter anderem auch die Erfolgsgeschichte von Matthias Mittelstädt, Franchisenehmer bei bei clever fit.

Die vollständige Finanzierungsfibel für Franchisegründer, wie auch die Finanzierungsfibel für bestehende Franchisenehmer, können Sie hier kostenlos abrufen.

WER:
Nach mehreren Jahren Tätigkeit im Außendienst eines großen deutschen Telekommunikationsanbieters entschied sich der 35-jährige Matthias Mittelstädt 2011 für die Selbstständigkeit. Der gelernte Webekaufmann wollte sich stärker mit Menschen beschäftigen, statt mit Produkten oder Dienstleistungen. Seine Sportbegeisterung brachte ihn dazu, sein Hobby zum Beruf zu machen.

WAS:
Nachdem er sich ausgiebig über die in Deutschland existierenden Fitnesskonzepte informiert hatte, eröffnete er im Oktober 2011 sein erstes clever fit-Studio im niedersächsischen Winsen (Luhe).
clever fit ist ein Fitnessstudio, das im Premium Discountbereich angesiedelt ist. Ab 19.90 Euro monatlich können Mitglieder dort Kraft und Ausdauer trainieren und mit der hauseigenen Trainersoftware „iTrain“ ihren eigenen Trainingsplan zusammenstellen. Getränke und Wellnessangebote sind im Mitgliedspreis inbegriffen.
„Besonders Spaß an meinem Beruf macht mir heute, dass ich meinen Kunden Fitness verkaufe. Im Gegensatz zu meinem vorherigen Job im Vertrieb kann ich somit auch aktiv zur Gesundheit meiner Mitglieder beitragen“, erklärt Mittelstädt seine Motivation sich mit clever fit selbstständig zu machen.
Die Leidenschaft für seinen Beruf spiegelt sich auch in seinem Erfolg wieder: Im Mai 2013 stand mit einem weiteren Studio in Rotenburg (Wümme) bereits die erste Expansion an. 2014 eröffnete er sein drittes Studio in Eutin in der Nähe des Timmendorfer Strandes.
Mittelstädt beschäftigt heute 35 Mitarbeiter.

WIE:
„Für ein Studio müssen die Einrichtung sowie die Ausstattung mit Software, Musik und Geräten finanziert werden. Der notwendige Gerätepark mit einer Vielzahl an Fitnessgeräten kann jedoch geleast werden. Das ist ein enormer Vorteil, da so bei der Gründung vom Franchisenehmer nicht ca. 400.000 Euro für die Studio-Ausstattung aufgebracht werden müssen“, sagt Matthias Mittelstädt.
Zur Finanzierung des Betriebs in Rotenburg (Wümme) setzte sich Mittelstädt mit seiner Hausbank, der Sparkasse Harburg Buxtehude in Verbindung. Zusammen mit ihr und mit Hilfe der Niedersächsischen Bürgschaftsbank konnte das zweite Studio realisiert werden. Die Finanzierung der Umbaukosten hat die Bürgschaftsbank mit einer Bürgschaft als Sicherheit unterstützt.

MM

www.clever-fit.com

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