Deutsche Franchise-Wirtschaft bleibt auch 2011 stark

7 % mehr Franchise-Beschäftige – fast 10 % mehr Umsatz gegenüber 2010. Leichtes Wachstum bei Zahl der Franchise-Nehmer und -Geber.

Berlin, 22. März 2012 – Die deutsche Franchise-Wirtschaft baut ihre starke Position weiter aus. Das belegt die aktuelle statistische Erhebung zur Entwicklung des Wirtschaftszweigs für 2011. Besonders positiv sind die Zahlen bei den Franchise-Beschäftigten: Insgesamt rund 496.300 Berufstätige gibt es derzeit im Franchising. Das entspricht einem deutlichen Zuwachs von 7 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Bei der Zahl der Franchise-Nehmer zeigt sich mit etwa 66.900 selbstständigen Unternehmern ein leichtes Wachstum von 2,1 Prozent im Vergleich zu 2010. Gleiches gilt für die Zahl der Franchise-Geber, die mit etwa 990 annähernd identisch geblieben ist. Beim Gesamt-Umsatz konnte die deutsche Franchise-Wirtschaft hingegen um 9,6 Prozent kräftig zulegen und erwirtschaftete ca. 60,4 Mrd. Euro.

Verschiebungen gibt es bei der Branchenaufteilung: Im Dienstleistungsbereich sind aktuell 40 Prozent der Franchise-Systeme angesiedelt. 2010 waren das noch 46 Prozent. Hinzugewonnen hat dagegen deutlich das Handwerk mit 12 Prozent (2010: 7 %) sowie – mit leichten Zuwächsen – das Gastgewerbe (Gastronomie/Hotellerie) mit 16 Prozent (2010: 15 %). Unverändert stark ist der Handel mit 32 Prozent.

„In allen Bereichen konnte die Franchise-Wirtschaft zulegen, besonders positiv sind dabei die Zahlen für den Arbeitsmarkt mit etwa 33.000 neuen Beschäftigungsverhältnissen,“ zeigt sich Torben L. Brodersen, Geschäftsführer des DFV, zufrieden. „Das ist kein singuläres Ergebnis, wie die Ergebnisse aus den Erhebungen der vergangenen Jahre belegen.

Das Franchising in Deutschland ist ein echter Job-Motor!“ Zu den Branchen-Entwicklungen erklärt Brodersen: „Seit etlicher Zeit prognostizieren wir einen Zuwachs im Handwerk, da ein Ausbau des Netzwerkgedankens hier hilft, Synergien zu generieren und Existenzen zu sichern. Nun stützen die Zahlen unsere Thesen.“

Den offensichtlichen Rückgang im Dienstleistungssektor erklärt der DFV-Geschäftsführer mit Bereinigungsprozessen. „Nur Anbieter, die wirklich überzeugende Dienstleistungen und klare Alleinstellungsmerkmale bieten, können dauerhaft am Markt bestehen. Dass nicht wenige Systeme diese Anforderungen wohl nicht erfüllen konnten, spiegelt sich jetzt in der aktuellen Branchenverteilung wider.“

Für die Erhebung verantwortlich zeichnet das Internationale Centrum für Franchising & Cooperationen aus Münster, das im Auftrag des DFV die Befragung unter den Franchise-Unternehmen durchführte und auswertete.

Der Deutsche Franchise-Verband e.V. vertritt die Interessen der deutschen Franchise-Wirtschaft im nationalen und internationalen wirtschaftspolitischen Umfeld. 2011 erwirtschafteten fast 1.000 Franchise-Geber, gemeinsam mit rund 69.900 Franchise-Nehmern und um die 496.300 Mitarbeiter etwa 60,4 Milliarden Euro Umsatz.

Quelle: www.franchiseverband.com

Town & Country Haus: „Das System funktioniert“

Selbstständig ist Maximilian Haas bereits fast sein ganzes Berufsleben lang: Der gelernte Großhandelskaufmann aus dem fränkischen Langenzenn kam über den Versicherungsverkauf zum eigenen Immobilienunternehmen. Seit mehr als 20 Jahren ist er als Bauträger aktiv. Doch mit zunehmender Komplexität der Vorgaben und dem wachsenden Konkurrenzdruck entschied er sich vor neun Jahren, das Einzelkämpferdasein zu beenden. „Ich wollte von der Stärke einer Gruppe profitieren und mit Town & Country Haus hatte ich schon länger geliebäugelt“, erinnert sich der 58-Jährige.

Überzeugt von Marketing und persönlichem Kontakt

Nicht nur das Marketing des Behringer Hausanbieters war Maximilian Haas positiv aufgefallen. Auch die guten Erfahrungen mit dem Unternehmen, von denen seine Lieferanten berichteten, machten ihn neugierig. „Die Gespräche mit dem Franchise-Geber Jürgen Dawo überzeugten mich dann vollends“, erinnert sich der Bauunternehmer. Im März 2003 startete er als Partner von Town & Country Haus.

Bauträger im Town & Country Haus Verbund

Aufgrund seiner bisherigen Tätigkeit als Bauträger wählte Maximilian Haas die Variante eines projektumsetzenden Partners und arbeitet für den Hausverkauf mit anderen Franchise-Partnern von Town & Country Haus zusammen, die sich ausschließlich hierum kümmern. Zielgruppe für die individuell geplanten Massivhäuser des Unternehmens sind Normalverdiener, die ihren Traum vom Eigenheim verwirklichen wollen.

Kontinuierliches Wachstum

Die Entscheidung für den Verbund erwies sich für den Langenzenner als goldrichtig. Nicht nur stieg die Anzahl der von seinem Unternehmen gebauten Häuser kontinuierlich an: „von 18 im Jahr 2003 auf 39 im vergangenen Jahr“, wie er berichtet. Zwei Musterhäuser und ein Team von inzwischen neun Festangestellten und zehn freien Verkäufern sorgen für einen reibungslosen Ablauf.

Ein Konzept, das funktioniert

Tatsächlich hat sich für Maximilian Haas auch das Town & Country Konzept als Ganzes bewährt, so das vom Franchise-Geber entwickelte Konzept „Verkaufen 2.0“, das auf eine besonders transparente und ehrliche Kommunikation mit potenziellen Bauherren setzt. Seine eigene Rolle als „Kümmerer“, Motivator der Vertriebsmitarbeiter, Ansprechpartner für die Lieferanten und „Zahlenmensch im Hintergrund“ bringt ihm viel Spaß.

Ziel: regionale Marktführerschaft

Für die Zukunft wünscht Town & Country Haus Partner Haas sich weiteres Wachstum. „Hier in der Metropolregion Nürnberg gibt es viele Mitbewerber. Doch mein Ziel ist die Marktführerschaft in unserem Landkreis“, sagt er. Die Voraussetzungen dafür sind gegeben. „Mit der starken Zentrale im Rücken und ihren Leistungen, meiner eigenen Erfahrung und meinem kompetenten Team kann ich sie erreichen“, davon ist der Unternehmer überzeugt.

Copyright Town & Country Haus