DFV übernimmt Schirmherrschaft der START+Franchise-Messe 2012

Hintergrund ist Konzentration der Messe auf das Thema Franchising.

Der Deutsche Franchise-Verband e. V. (DFV) übernimmt in diesem Jahr erstmals die Schirmherrschaft der START+ Franchise-Messe. Die vom Veranstalter asfc vorgenommene Erweiterung des Veranstaltungstitels um den Begriff „Franchise“ und der damit gleichzeitig verbundenen inhaltlichen Konzentration sieht der Verband neue Potentiale, um die Messe besser und klarer zu positionieren. Mit der Entscheidung die Schirmherrschaft zu übernehmen will der DFV einen direkten Beitrag leisten, um der Veranstaltung neue Impulse und eine deutlichere Alleinstellung zu geben. Daher versteht sich der Verband auch nicht nur als symbolische Unterstützer, sondern als aktiver Ideengeber. So unterstützt der DFV zum Beispiel gemeinsam mit dem ihm angeschlossenen Deutschen Franchise-Institut (DFI) das Vortragsprogramm der Messe, die von Freitag, 16. bis Samstag, 17. November 2012 in Dortmund stattfindet. Weitere Informationen zur START+ Franchise-Messe 2012 unter: www.start-messe.de

„In der Übernahme der Schirmherrschaft sieht der DFV zuallererst auch die Chance, dass die START+Franchise-Messe mit einer klareren inhaltlichen Positionierung noch einmal neu durchstarten kann“, erklärt DFV-Geschäftsführer Torben L. Brodersen. Nach Abschluss der diesjährigen Veranstaltung werden alle Beteiligten über mittel- bis langfristige Perspektiven für die Messe und Formen der Zusammenarbeit beraten.

DFV startet Green Franchising-Kampagne Zukunft Stadt & Natur: Initiative für DFV-Mitglieder und ihre Franchise-Partner

Der DFV startet im Herbst 2012 seine neue Umweltkampagne „Zukunft Stadt & Natur“ und positioniert sich damit ganz konkret in Sachen Green Franchising. Als Ideengeber und Wegbereiter zeigt der Verband mit der neuen Kampagne, im wahrsten Sinne, Flagge und schlägt eigene Pflöcke ein. Denn im Fokus stehen so genannte ZukunftsBäume, die künftig von den DFV-Mitglieds-Unternehmen und ihren Partnern vor Ort gepflanzt werden können. ZukunftsBäume sind Baumarten, die dem zukünftigen Klimastress in unseren Städten besser standhalten können. Die Pflanzungen erfolgen bundesweit in ländlichen und städtischen Kommunen, in denen DFV-Mitglieder und deren Franchise-Partner angesiedelt sind. Auf diese Weise zeigen sie zukunftsweisend umweltpolitische Verantwortung und nehmen im Bereich der Nachhaltigkeit eine Vorreiterrolle in ihrer Region ein.

Eine erste, symbolische Aktion findet im Rahmen der 1. Zukunfts-Konferenz des Deutschen Franchise-Instituts am Donnerstag, 27. September 2012 in Berlin statt. Ende November werden die ersten, offiziellen ZukunftsBäume in Berlin-Neukölln gepflanzt. Für diese Aktion ist geplant, auch Franchise-Unternehmer aus dem direkten Berliner Umfeld als Kampagnen-Paten einzubinden. Erste Kontakte hat der DFV diesbezüglich bereits geknüpft.

In der weiteren Umsetzung finden Pflanzungen jeweils im Herbst und Frühjahr statt, wenn Bäume gut Wurzeln schlagen können. Für die Aktionen in ganz Deutschland hält der DFV ein umfassendes Projektmanagement sowie zahlreiche Projekt-Leistungen bereit.

Weitere Informationen erhalten Sie von Torben L. Brodersen unter 030 / 278 902 13.

Altersvorsorgepflicht für Selbstständige: Vom DFV kritisierte BMAS-Pläne verzögern sich

Eine Altersvorsorgepflicht für Selbstständige kommt wohl später als erwartet. Entsprechende Pläne des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) werden nach aktuellen Presseberichten erst einmal zurückgestellt, nach Aussagen des Ministeriums jedoch nicht gänzlich aufgegeben.
Ein Grund sollen die rechtlichen Probleme mit dem komplizierten Regelwerk sein. Unter anderem muss zunächst geklärt und erfasst werden, wer schon eine Altersvorsorge hat und worin diese besteht. Das gilt insbesondere auch für die vom BMAS nun favorisierte Anerkennung privater Altersvorsorgemöglichkeiten: so sollen beispielsweise Immobilien und Lebensversicherungen als Altersvorsorge anerkannt werden. Diese Pläne des BMAS werden vom DFV begrüßt, finden sich diese Aspekte doch unter anderem auch in dem Positionspapier von Anfang Juli 2012 wieder, dass der DFV gemeinsamen mit dem Bundesverband Direktvertrieb (BDD) und der Centralvereinigung Deutscher Wirtschaftsverbände für Handelsvermittlung und Vertrieb (CDH) erarbeitet und an die Verantwortlichen im BMAS persönlich übergeben sowie an die zuständigen Bundestags-Ausschüsse versandt hat.

Gleichzeitig kritisiert der DFV das gesamte Vorgehen bei diesem Vorhaben. DFV-Geschäftsführer Torben L. Brodersen: „Es ist nicht gut, dass bei diesem Projekt Ende März eine politische Marschrichtung vorgegeben wurde, ohne dass offenbar in der Substanz Daten darüber vorgelegen haben, wie Selbständige bereits vorsorgen. Denn erst nach Veröffentlichung des Eckpunktepapiers wurde bei McKinsey eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, die nun allerdings erst im September Ergebnisse liefern wird. Hier wurde das Pferd von hinten aufgezäumt und die Selbstständigen unnötig verunsichert. Wir vom DFV fühlen uns auf jeden Fall in unseren Forderungen für unsere Mitglieder und deren Franchise-Netzwerke bestätigt.“
Sollte die Regierungskoalition dieses Gesetz tatsächlich noch umsetzen wollen, muss sie sich beeilen. Denn 2013 sind Bundestagswahlen mit vollkommen offenem Ausgang. Unrealistisch ist, dass das Thema „Altersvorsorgepflicht für Selbständige“ von der politischen Agenda verschwindet. Auch die SPD hat es aufgenommen und fordert den Eintritt – vor allem „kleiner Selbstständiger“ – in die gesetzliche Rentenversicherung.

Der DFV wird das weitere Vorgehen tagesaktuell beobachten und informieren.

Positionspapier des DFV, BDD und der CDH:
http://www.franchiseverband.com/positionen-stellungnahmen.html

"Deutschland – Angestelltenland" – impulse-Beitrag in der neuen Franchise-Depesche

Das Franchising besitzt für das Wirtschaftsmagazin impulse einen besonderen Stellenwert. Das zeigt unter anderem die Zusammenarbeit des Deutschen Franchise-Verbandes (DFV) mit dem Magazin im Rahmen der jährlich verliehenen Franchise-Preise sowie das von impulse herausgegebene und viel beachtete Top-100-Ranking.

Für die „Franchise-Depesche“, einer DFV-Publikation für relevante Multiplikatoren aus Wirtschaft und Politik, hat der impulse-Chefredakteur Dr. Nikolaus Förster nunmehr einen sehr lesenswerten und zugleich provokanten Gastbeitrag verfasst. Nachzulesen auf Seite 2 der PDF-Datei: http://www.franchiseverband.com/franchise-depesche.html

Fashion Week: Eco-Label FRAU WAGNER präsentierte neue Kollektionen gemeinsam mit Mrs.Sporty des Jahres 2012

Auf der heutigen Fashion Week Berlin präsentierte das Berliner Eco-Label FRAU WAGNER nicht nur ihre neuen Kollektionen, sondern erstmals auch die eigens für Mrs.Sporty kreierte Sport-Kollektion 2012/2013. Präsentiert wurden sowohl die Haute-Couture-Unikate des Nachhaltigkeitslabels, als auch die Mrs.Sporty-Kollektion der beiden Gewinnerinnen der diesjährigen „Mrs.Sporty des Jahres“-Wahl. Das erste Mal in ihrem Leben liefen die beiden Frauen neben den Profis als Models über den Laufsteg und wurden so für Ihre persönlichen Erfolge von der Frauen-Sportclubkette geehrt.

Auch für FRAU WAGNER war die besondere Zusammenarbeit mit Mrs.Sporty und „normalen“ Models etwas völlig neues: „Die Vorbereitung der Mrs.Sporty-Kollektion hat mir im Vorfeld große Freude bereitet und ich fand es von Anfang an eine schöne Idee, ganz natürliche Frauen meine Mode präsentieren zu lassen. Schließlich möchte ich auch keine Luftschlösser bauen, sondern Unikate schaffen, die für jede Frau tragbar sind“, so Susanne Finsterer, Designerin, Künstlerin und Gründerin des Eco-Labels, welches aus Vintage und Trash Haute Couture herstellt. Mit der Wahl zur Mrs.Sporty des Jahres 2012 folgte heute im Kosmos Berlin auf dem Lavera Showfloor die Krönung der Erfolgsgeschichten von Silke Springweiler-Schwerer (39) und Margit Färber (45). Die letzten Tage verbrachten die beiden in Berlin und konnten schon erste Model-Luft schnuppern. Nach dem Styling folgten ein Laufstegtraining und ein professionelles Fotoshooting, bei dem die Gewinnerinnen die Outfits aus der aktuellen Mrs.Sporty-Kollektion von FRAU WAGNER präsentierten. „Die vergangenen Tage waren sehr aufregend für uns. Vor allem die Sorge, auf dem Laufsteg zu stolpern oder nicht gut auszusehen, war bei uns beiden sehr groß. Aber zum Glück haben wir alles sehr gut gemeistert. Nun sind wir aber auch froh, dass wir es hinter uns haben“, so Margit. Die Teilnahme auf dem Lavera Showfloor war auch für Mrs.Sporty eine sehr gute und vor allem neue Erfahrung. Valerie Bönström, Mitgründerin der FranchiseSportclubkette: „Mode und Sport passen sehr gut zueinander. Vor allem das Nachhaltigkeitslabel FRAU WAGNER zeigt, wie modisch Sport sein kann. Wir haben uns sehr gefreut, Teil der Show sein zu dürfen, und wünschen nun all unseren Mitgliedern weiterhin so gute Trainingserfolge und viel Spaß mit der neuen exklusiven Fitness-Kollektion.“ Mittlerweile trainieren bei Mrs.Sporty europaweit mehr als 180.000 Frauen in über 530 Clubs. Die Erfolge der Finalistinnen bestärken die Franchisesportclubkette, noch mehr Frauen vom Sport zu begeistern. Silke und Margit zeigen stellvertretend für tausende Mrs.Sporty Mitglieder, wie viel man mit dem alltagstauglichen Training und dem einmaligen Ernährungskonzept erreichen kann – auch wenn man vielleicht die Hoffnung schon fast aufgegeben wurde. Wenn Sport zur Selbstverständlichkeit wird, dann ist alles möglich.

Vorsorgepflicht für Selbständige nur mit Augenmaß

Verbände fordern Ausnahmen für Existenzgründer und Geringverdiener

Existenzgründer und Geringverdiener müssen von einer Pflicht zur Altersvorsorge ausgenommen worden. Das fordern der Bundesverband Direktvertrieb (BDD), die Centralvereinigung Deutscher Wirtschaftsverbände für Handelsvermittlung und Vertrieb (CDH) und der Deutsche Franchise-Verband (DFV). In einer gemeinsamen Stellungnahme an Abgeordnete des Deutschen Bundestages betonen die Verbände die Bedeutung wirksame Maßnahmen zu treffen, um das Risiko von Altersarmut auch bei Selbständigen zu reduzieren. Allerdings sollten diese Maßnahmen die Besonderheiten der Einkommenssituation von Selbständigen und bereits getroffene Vorsorgeformen besonders berücksichtigen.

Es wäre ein fatales Signal an Gründungswillige, wenn es eine gesetzliche Vorschrift zur Einzahlung in die Rentenkasse ab dem ersten Tag der Selbständigkeit geben würde. Viele Existenzgründungswillige würden so von einer Unternehmensgründung abgeschreckt. Vor allem Existenzgründerinnen und Existenzgründer sollten daher laut BDD, CDH und DFV von der Pflicht zur Vorsorge ausgenommen werden. Statt bislang drei, sollten Unternehmer in der Startphase bis zu fünf Jahre lang von einer Vorsorgepflicht ausgenommen werden – und dies ohne vorherige Antragstellung. Gerade Personen, die mit Mut und Ideen den Weg in die Selbständigkeit gehen, sollten in ihrem Vorhaben unterstützt und nicht durch zusätzliche Pflichtabgaben belastet werden.

In ihrem gemeinsamen Positionspapier setzen sich BDD, CDH und DFV zudem für die Einführung einer flexiblen Beitragszahlung ein. Selbständige verfügten anders als Angestellte nicht über ein planbares Einkommen. Dieser Situation müsse bei der Regelung einer Vorsorgepflicht Rechnung getragen werden. Auch andere Formen einer werthaltigen Altersvorsorge sollten dabei anerkannt werden. Gemeint ist hier insbesondere eigenes Immobilienvermögen, das als ein wichtiger Baustein der Absicherung im Alter dienen kann. Darüber hinaus sollten auch Möglichkeiten vorgesehen werden, die einen finanziellen Anreiz zur Eigenvorsorge bieten können. Neben großzügigen Übergangsregelungen sprechen sich die Verbände ebenfalls für eine Abschaffung der seit 1999 bestehenden Regelungen der Versicherungspflicht für Selbständige mit einem Auftraggeber aus. Schließlich rufen sie dazu auf, die Kommunikation zum Thema zu vereinheitlichen und motivierende Elemente stärker in den Vordergrund zu stellen, anstatt eine Verunsicherung von Selbständigen und Existenzgründern zuzulassen bzw. in Kauf zu nehmen.

Kurzfilm: Reportage des DFV-Franchise-Forum 2012

Teilen Sie mit uns ein filmisches Kurzporträt des diesjährigen Franchise-Forums. Neben dem hochkarätigem Tagungsprogramm stand die Ehrung der Besten der Franchise-Wirtschaft im Mittelpunkt. Erleben Sie die Verleihung der FRANNYs, die sich als Incentives für besonders verdiente Franchise-Partner fest in den Programmablauf des Franchise-Forums etabliert haben sowie die Abend-Gala im Alten Wartesaal in Köln. In diesem besonderen Ambiente fand die Vergabe des Franchise-Geber-Preises (Zaunteam) und der Franchise-Gründer-Preise (Küche&Co., Elithera, BackWerk) statt. Ein weiterer Höhepunkt dieses Galaabends war der Auftritt des bekannten Comedians Jörg Knör, dessen großartiges Programm mit viel Augenzwinkern und tollen Pointen auf die Franchise-Wirtschaft abgestimmt war. Gewinnen Sie einen Eindruck des jährlich stattfindenden Top-Events.

Der DFV bedankt sich herzlich beim Team von franchiseportal.de für die Produktion des Videos.

Zur Reportage: Franchise-Forum mit Gala 2012

Notieren Sie sich jetzt schon den Termin des DFV-Franchise-Forums 2013:
Montag, 06. Mai 2013 – Mittwoch, 08. Mai 2013 in Berlin.

Green Franchising und andere Themen auf der 1. Zukunftskonferenz des DFI

Kann man Zukunft voraussagen? Natürlich nicht, ist die gängige Auffassung. Wir meinen aber, dass wir unsere Zukunft aktiv gestalten können und müssen.

Daher möchten wir Sie auf die erste Zukunftskonferenz des Deutschen Franchise-Instituts am Donnerstag, 27. September 2012 in Berlin aufmerksam machen.

Unter dem Motto (Franchise-)Unternehmertum anders denken können Sie sich über frische Ideen, Ansätze und Lösungen rund um die Frage „Wie sieht das Franchise-Unternehmertum der Zukunft aus?“ informieren und mitdiskutieren. Im Mittelpunkt stehen die Themen Nachhaltigkeit, Green Franchising, Social Franchising sowie weitere Erfolgsfaktoren. Notieren Sie sich den Termin bitte vor.

Als Key-Note-Speaker referieren
Franz Alt zu „Das ökologische Wirtschaftswunder – Arbeit und Wirtschaft im 21. Jahrhundert.“
und
Prof Dr. Meinrad Armbruster (Eltern AG) zu „Social Franchise – Mit sozialen Innovationen den gesellschaftlichen Wandel mitgestalten.“

Darüber hinaus wird das Programm durch Praxis-Beiträge von Franchise-Gebern ergänzt, für die schon heute das Thema „Unternehmertum der Zukunft“ eine zentrale Rolle spielt. Weitere Informationen erhalten Sie beim Deutschen Franchise-Institut unter +49 (0)30 278 902 11.

Herzlich willkommen auf dem neuen Franchise.blog!

Schön, dass Sie (wieder) hier sind! Wir begrüßen Sie heute auf dieser bekannten Plattform gleich aus mehreren Gründen. Der erste ist im wahrsten Sinne offensichtlich: Der Franchise.blog präsentiert sich im neuen und übersichtlichen Design! Der Anlass hierfür liegt am zweiten Grund, denn ab sofort betreut der Deutsche Franchise-Verband e.V. (DFV) diesen Blog. Für Sie als Beobachter der Franchise-Wirtschaft ändert sich nichts. Sie können nach wie vor aktuelle Informationen aus der Franchise-Wirtschaft nachlesen und diesen attraktiven Wirtschaftszweig besser kennenlernen. Und wir ermuntern Sie ausdrücklich, an dieser Stelle Ihre Kommentare, Anregungen und Hinweise zu posten.

Abschließend möchten wir uns vom DFV noch bei Town & Country Haus für die langjährige und tolle Pflege bedanken. Ohne sie wäre der Blog nicht das, was er ist. Gemeinsam möchten wir dieses Online-Journal nun noch weiter voranbringen. Wir freuen uns auf einen regen Austausch!

Warum Nachhaltigkeit im Franchising unverzichtbar ist

Kurzfristige Trends und Modeerscheinungen rufen immer wieder auch Unternehmer auf den Plan, die darauf Franchise-Systeme aufzubauen versuchen. Das zeigt zum Beispiel die aktuelle Diskussion um die „Bubble-Tea“-Konzepte. Sie wirft eine wichtige grundsätzliche Frage auf: Warum ist es schwierig, diese Konzepte mit einer nachhaltigen Geschäftsplanung in Einklang zu bringen? Aus unserer Sicht müssten für eine Antwort auf diese Frage folgende Punkte berücksichtigt werden:

1. Niemand weiß, ob diese Produkte eine Halbwertszeit haben, die die übliche Laufzeit von Franchise-Verträgen (5-10 Jahren oder noch länger) überdauert.

2. Nicht selten werden derartige Franchise-Systeme auch nicht hinreichend pilotiert, um den Trend nicht zu „verschlafen“. Das heißt, das Konzept wird nicht ausreichend am Markt erprobt. Im Gegenteil wird sich darauf verlassen, dass es irgendwie funktioniere. Und es wird massiv in den Markt gepresst, um die „Nachfrage“ zu bedienen.

3. Wer sein Konzept nicht erprobt, kann über kein Know-how und Erfahrungswerte verfügen. Dauerhaft attraktiv wird er damit nicht – weder für Franchise-Nehmer, noch für Endkunden.

4. Wer die langfristige Sichtweise außer Acht lässt, spielt mit Existenzen. Mit seiner eigenen, und vor allen mit denjenigen seiner Franchise-Nehmer.

5. Nachhaltigkeit und Verantwortung gehören als Begriffe in einen Kontext. Wer verantwortungslos handelt und mit Existenzen spielt, handelt nicht nachhaltig. Nicht zu sprechen davon, dass er die drei Ebenen der Nachhaltigkeit (ökonomisch/ökologisch/sozial) komplett ignoriert.

Der Nachhaltigkeit muss innerhalb der Franchise-Wirtschaft noch breiterer Raum geboten werden, es wird ein Mega-Thema der nächsten Jahre sein. Keinen Platz hingegen haben Franchise-Konzepte ohne Erfahrungen und Know-how, deren einziges Interesse es ist, schnell Lizenzen zu verkaufen.

Das Gute ist, das angehende Franchise-Partner nach unserer Erfahrung immer besser informiert und vorbereitet sind. Bei ihnen werden diese „Bananen-Systeme“ (die beim Kunden/Franchise-Nehmer reifen sollen) keinen Blumentopf gewinnen können.