DFV begrüßt den Regierungsentwurf zur Verbesserung der Insolvenzanfechtung

Der DFV sowie elf weitere Verbände begrüßen, dass das Bundeskabinett den Entwurf eines „Gesetzes zur Verbesserung der Rechtssicherheit bei Anfechtungen nach der Insolvenzordnung und nach dem Anfechtungsgesetz“ beschlossen hat. Dieser hat das Ziel, den Wirtschaftsverkehr von Rechtsunsicherheiten zu entlasten, die von der derzeitigen Praxis des Insolvenzanfechtungsrechts ausgehen. Einige der vom DFV geäußerten Kritikpunkte werden darin aufgegriffen.

Hintergrund

Die derzeitige Rechtslage zur Vorsatzanfechtung, bestehend aus dem offenen Wortlaut der Vorschriften der Insolvenzordnung und ihrer Auslegung durch die höchstrichterliche Rechtsprechung der letzten Jahre, schafft für viele Franchisesysteme nicht hinnehmbare Unsicherheiten und Belastungen, die sich zum Teil existenzbedrohend auswirken. Dies betrifft insbesondere die von Insolvenzverwaltern zum Teil serienmäßig betriebene Rückforderung von Zahlungen, die die Unternehmen von Insolvenzschuldnern im Rahmen von üblichen Geschäftsvorgängen wie Ratenzahlungen, Stundungen oder sonstigen Warenkrediten erhalten haben.

Aktivitäten des DFV

Der DFV und elf weitere Verbände haben sich deshalb seit mehreren Jahren für eine Korrektur der gesetzlichen Regelung zur Vorsatzanfechtung eingesetzt. In einer gemeinsamen Position und einer gemeinsamen Erklärung „Notwendige gesetzgeberische Korrekturen im Recht der Insolvenzanfechtung nach §§ 133, 142 InsO (Vorsatzanfechtung)“ aus dem Jahr 2013 haben die Wirtschaftsverbände den Handlungsbedarf dargestellt und konkrete Vorschläge für eine Gesetzesänderung unterbreitet. Außerdem hat der DFV in einer gemeinsamen Positionierung mit weiteren Verbänden vom 8. Juni 2015 zum Referentenentwurf des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz vom 16. März 2015 Stellung bezogen.

Die Stellungnahme können Sie hier in Gänze nachlesen: Verbändeübergreifende Stellungnahme Regierungsenwurf Insolvenzanfechtung

Bericht aus Berlin: Digitalisierung und Vernetzung bieten große Chancen für den Mittelstand

Neue Herausforderungen bieten neuen Chancen – auch für die Franchisewirtschaft

Diese Woche tagte die 14. Netzwerkjahrestagung des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM). Unter dem Titel „Intelligente Vernetzung – Chancen für den Mittelstand“ diskutieren über 200 Netzwerkmanager, Unternehmensvertreter und Multiplikatoren im Bundeswirtschaftsministerium über praxistaugliche Lösungen und nationale und internationale Kooperationsprojekte, mit denen mittelständische Unternehmen für die Chancen des digitalen Wandels fit gemacht werden.

Maßnahmen der Politik

Die Digitalisierung trägt entscheidend dazu bei, wer die smarten Produktionsanlagen, Plattformen und Dienstleistungen schafft, in denen die Wertschöpfung der Zukunft entsteht. Mit dem ZIM möchte die Politik die Innovationskraft unterstützen, insbesondere die in den mittelständischen Unternehmen, die das Rückgrat der Volkswirtschaft bilden. 2015 wurde das Budget dafür um 30 Mio. Euro auf 543 Mio um die Wichtigkeit zu unterstreichen. Das ZIM soll Forschung und Entwicklung von kleinen und mittleren Unternehmen fördern und dabei gezielt auf Forschungszusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft setzten. Seit Start des Programms Mitte 2008 wurden für über 30.000 Vorhaben Fördermittel in Höhe von über vier Milliarden Euro bewilligt. Die ZIM-Netzwerke sind das Herzstück der Förderung. Überwiegend kleine Unternehmen vernetzen sich miteinander und holen häufig eine oder mehrere Forschungseinrichtungen mit an Bord. Gemeinsam bringen sie ihre Stärken zur Geltung. Viele kleine und mittlere Unternehmen gestalten aktiv den digitalen Wandel mit. Deshalb greifen auch im ZIM die Unternehmen zunehmend das Thema Digitalisierung oder Industrie 4.0 auf und machen es zum Inhalt ihrer Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten.
Weitergehende Informationen finden Sie hier.

Aktivitäten des DFV

Dialogplattform Einzelhandel

Der DFV ist auf Einladung des Bundeswirtschaftsministeriums aktiver Part vieler Veranstaltungsreihen. DFV-Geschäftsführer Torben L. Brodersen wurde darüber hinaus in den Beirat des Einzelhandels benannt, welcher innerhalb von zwei Jahren Lösungsansätze für die zukünftige Struktur von Einzelhandelsunternehmen benennen soll. Der Beirat setzt sich aus hochrangigen Experten zusammen, die die Arbeit der Dialogplattform koordiniert.

Mehr Informationen über die Arbeit der Dialogplattform erfahren Sie hier:

Der Digitalisierungsgipfel der Franchisewirtschaft

Die fortschreitende digitale Ära verändert nachhaltig Strategien und Prozesse, Geschäftsbeziehungen und -modelle auch oder gerade in Franchisesystemen. Die Jubiläumsveranstaltung des DFI widmet sich wichtigen Aspekten der digitalen Transformation. Für Franchisesysteme geht es jetzt darum, sich neuen Anforderungen anzupassen und sich für Zukunftstrends strategisch gut aufzustellen.

Programm

Folgende Themen werden näher beleuchtet:

  • Auswirkungen des digitalen Wandels auf Franchisesysteme: Branchen, Kundenverhalten und regionale Unterschiede / Boris Hedde, Geschäftsführer Institut für Handelsforschung GmbH (IFH), Köln
  • Online Marketing: Entwicklungen, Trends und Bedeutung lokaler Strategien /
    Michael Jäschke, Head of Channel Sales DACH, Google Germany GmbH
  • „Online“ und „Stationär“ im erfolgreichen Einklang: Vertrieb und Markenpositionierung auf integrierten Kanälen / Thomas Quibeldey, Leiter IT-Services & Organisation, BabyOne GmbH
  • Rechtssichere Ausgestaltung digitaler Trends im Franchising / RA Dr. Hermann Lindhorst, SCHLARMANNvonGEYSO
  • Kommunikation zwischen Franchisegeber und -nehmer: Digitale Lösungen für mehr Effizienz und Wachstum / Sebastian Grote, Geschäftsführer Gecco Media GmbH
  • Soziale Medien: Wirksame Kundenkommunikation bei Erfolg und in der Krise /
    Florian Schneider, Geschäftsführer Vapiano Franchising GmbH & Co. KG
  • Ausblick: Die richtige Strategie für die Trends der Zukunft / Dr. Eva Stüber, Leiterin Research und Consulting, Institut für Handelsforschung GmbH (IFH), Köln

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 17. Februar 2016 in Köln statt. Weitergehende Informationen finden Sie hier: www.franchise-institut.de

Der optimale Franchisevertrag: seit über zwanzig Jahren das Rechtsseminar in der Franchisewirtschaft

Von Freitag, den 27. bis Samstag, den 28. November fand in München das Seminar des Deutschen Franchise-Institutes Optimale Franchiseverträge“ statt.

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Das Seminar führte durch den Aufbau und den Inhalt eines typischen Franchisevertrages. Gemeinsam mit den 19 Teilnehmern wurden immer wieder auftretende Fehler bei der Klauselgestaltung aufgezeigt und erörtert. Zudem wurden die Besonderheiten bei internationalen Franchiseverträgen und aktuelle Entwicklungstendenzen des internationalen Franchiserechts dargestellt.

Schwerpunktthemen des materiellen Franchiserechts:
• Vorvertragliche Aufklärung/Prospekthaftung
• AGB und Inhaltskontrolle (insbesondere Entscheidungen zu Laufzeitklauseln, Preisanpassungsklauseln, Mindestumsätzen etc.)
• Kartellrecht und Franchising (insbesondere EU-Gruppenfreistellungsverordnung 330/ 2010 für vertikale Vertriebsbindungen sowie neueste Entscheidungen)
• Scheinselbständigkeit/Rentenversicherung (insbesondere Rechtsprechung u. a. des BSG zur Rentenversicherungspflicht selbständiger Franchisenehmer gem. § 2 Nr. 9 SGB VI)
• Verbraucherschutzrecht (insbesondere amtliches Muster der Widerrufsbelehrung)
• Ausgleichsanspruch/Investitionserstattungsanspruch des Franchisenehmers (insbesondere neuere Entscheidungen)

Vertragsklauseln eines typischen Franchisevertrags:
• Gebietsschutz/Internetvertrieb
• Preisbindungen
• Bezugsbindungen/Rückvergütungen (kickbacks)
• Vertragliches/nachvertragliches Wettbewerbsverbot
• Laufzeitklauseln
• Beendigungsmöglichkeiten
• Ansprüche bei Beendigung eines Franchisevertrags (Ausgleichs- /Investitionserstattungsanspruch)
• Nachfolgeklauseln
• Streitschlichtungsmöglichkeiten (Mediation, Schiedsgerichte etc.)

Internationale Franchiseverträge:
• • Besonderheiten bei Master-Franchiseverträgen, Area Developer-Verträgen, Direct-Franchising
• Entwicklungstendenzen im internationalen Franchiserecht

Die nächste Veranstaltung „Optimale Franchiseverträge“ findet 2016 in der letzten Novemberwoche statt. Der Ort und detaillierte Informationen werden Ihnen im Frühjahr nächsten Jahres bekannt gegeben.

Gründerherbst 2014 – wie finde ich den richtigen Franchisegeber?

Im Herbst jeden Jahres entfaltet die Gründerszene traditionell eine besondere Dynamik – unzählige Veranstaltungen, vor und nach der „Gründerwoche Deutschland“ (vom 17. bis 23. November) finden im gesamten Bundesgebiet statt. Das gilt auch für das Franchising: Rund 80% aller Franchisegeber suchen Gründer für eine Expansion ihrer Konzepte. Anlass genug, um diese Veranstaltungen und andere Möglichkeiten, als Gründer den richtigen Franchisegeber zu finden, genauer unter die Lupe zu nehmen.

Messen/Informationsveranstaltungen
Es gibt in Deutschland nur sehr wenige Informationsveranstaltungen, die sich komplett auf das Thema Franchise konzentriert haben. Der DFV hat mit dem Franchise Matching Day ein neues Format geschaffen, welches am 21. November 2014 in Köln zum zweiten Mal stattfindet. Hier sollen Franchisegeber mit potentiellen Franchisenehmern zusammengeführt werden. Versuche anderer Anbieter, sich dieses Themas anzunehmen, schlugen in der Vergangenheit fehl. Neben dem Matching Day erhält der interessierte Franchisegründer im Herbst 2014 Informationen auch auf anderen Veranstaltungen – nähere Informationen finden Sie unter www.franchiseverband.com/terminkalender.

Websites
Neben der Website des DFV (www.franchiseverband.com) mit unterschiedlichsten Checklisten und Darstellungen seiner Mitglieder haben sich vor allem die Informationsportale www.franchiseportal.de, www.franchisedirekt.com sowie www.franchise-net.de etabliert; sie halten mit Online-Messeständen Informationen über Franchisegeber vor und sind sehr gut für einen ersten Überblick und zum Vergleich unterschiedlicher Konzepte geeignet. Zudem berichten sie am Rande auch über Neuigkeiten aus den Franchisesystemen, stellen „Success Stories“ vor.

Der Internet-Auftritt des Franchisegebers ist darüber hinaus zu einer wichtigen Visitenkarte des Franchisegebers geworden. Wie aussagekräftig sind die darin enthaltenen Informationen? Wie transparent geht der Anbieter mit Informationen um? Wie professionell ist die Website gestaltet? Anhand dieser Fragen lässt sich bei Franchisegebern schnell die Spreu vom Weizen trennen. Gerade im „gläsernen Zeitalter“ wird die Unternehmenswebsite schnell zu einem „go“ oder „no go“.

Info-Veranstaltungen der Systeme
Zahlreiche Franchisegeber sind in den letzten Jahren dazu übergegangen, eigene Informationsveranstaltungen durchzuführen. An diesen werden zunächst die Konzepte vorgestellt und nähere Informationen über Konditionen etc. geliefert. In aller Regel finden diese Veranstaltungen in den Systemzentralen statt.

Ansprache bestehender Franchisenehmer
Authentische Botschafter einer Franchisemarke sind in der Regel bestehende Franchisenehmer. Sie sind es, die täglich „an der Front“ stehen damit direkte Erfahrungen in Bezug auf das Franchisekonzept mit Endkunden machen. Sie sollten von Personen, die ernsthaft einen Einstieg in ein bestimmtes Franchisekonzept erwägen, als eine der wichtigsten Informationsquelle dienen. Beachte dabei: Die Benennung bestehender Franchisenehmer ist Bestandteil der vorvertraglichen Aufklärungspflicht für Franchisegeber. Ansonsten ergeben sich die Kontaktinformationen von Franchisenehmern über die Website des Systems oder über den regionalen Auftritt.

Broker/Vermittler
Franchiseinteressenten haben auch die Möglichkeit, sich von Unternehmensberatern begleiten zu lassen, die sich auf die Vermittlung von Franchisegründern an Franchisegeber spezialisiert haben. Von diesen Brokern gibt es auch einige in Deutschland, sie finanzieren sich dabei z.B. über Provisionen, die sie vom Franchisegeber für vermittelte Gründer erhalten. Broker sind zuallererst für diejenigen Franchiseinteressenten geeignet, die im Prozess der Auswahl des richtigen Franchisegebers einen Unternehmensberater an ihrer Seite benötigen. Berücksichtigen sollte man dabei, dass diese Broker über einen Kundenkreis (Franchisegeber) verfügen, welcher nur selten 30-40 Anbieter übersteigt.

Fazit
Jeder potentielle Franchisenehmer sollte selbst für sich prüfen, welche Informationsquelle er für sich wählt. Insgesamt jedoch ist festzuhalten, dass es genügend Möglichkeiten gibt, um an direkte Informationen über Franchiseangebote zu gelangen. Im Idealfall nutzen Franchiseinteressenten den oben aufgezeigten Mix an Kanälen.

Als „Franchise-Betriebswirt“ beruflich durchstarten

Das vom DFV mit initiierte und staatlich geförderte Vollzeitstudium an der Fachschule für Franchising in Weilburg an der Lahn eröffnet zahlreiche Karrieremöglichkeiten. Die Anmeldefrist für das neue Semester, das Mitte August 2013 startet, ist noch nicht abgelaufen.

Zu einer guten Ausbildung gehören eine gelungene Mischung aus Theorie und Praxis sowie nachhaltige Zukunftsperspektiven. All dies bietet das 4-semestrige Studium zum „Franchise-Betriebswirt“, das die Fachschule für Franchising in Weilburg an der Lahn seit 2006 anbietet und Mitte August 2013 in das neue Semester startet. Denn neben der Vermittlung des theoretischen Fachwissens durch Franchise-Experten ist der hohe Praxisbezug während des Studiums für die Bildungseinrichtung maßgeblich: Es gibt unter anderem Workshops und Seminare mit Branchenvertretern, Studienreisen zu Systemzentralen oder auch Rhetorik- und Führungsseminare. Dieses theoretisch und praktisch vermittelte Wissen können die Absolventen in einem dynamischen und zukunftsstarken Wirtschaftszweig einbringen: dem Franchising. Für das kommende Semester können sich Interessenten nach wie vor anmelden. Mit Abschluss des Kompaktstudiums sind die Absolventen für die speziellen Tätigkeiten als Mitarbeiter im Management einer Franchisezentrale qualifiziert und sie besitzen grundlegendes Know-how für den Weg in die Selbstständigkeit als Franchisenehmer oder -geber. Weitere Informationen zu den Inhalten und Voraussetzungen sowie Kontaktdaten unter http://www.fachschule-franchising.de.

Torben L. Brodersen, Geschäftsführer des Deutschen Franchise-Verbandes e. V., dem Mitinitiator der Ausbildung, betont. „Ein weiterer Pluspunkt des „Franchise-Betriebswirts“ ist, dass es sich nicht nur um eine rein begleitende Ausbildung handelt. Vielmehr können auch Personen, die bereits in einem Franchisesystem arbeiten und ihr Wissen nachhaltig ausbauen wollen, das Studium absolvieren. Es stellt somit ein Werkstudentenmodell dar, von dem gerade auch die Franchisesysteme direkt und unmittelbar profitieren können.“ Denn innerhalb der vier Semester gibt es ein Zeitfenster von 22 Wochen vorlesungsfreier Zeit, die eine optimale Grundlage für Werkstudenten bilden. Da der Unterricht von Montag bis Freitag am Vormittag stattfindet, besteht für die Studierenden die Möglichkeit, neben den Vorlesungen und Gastvorträgen unter professioneller Begleitung an Projekten oder Konzeptionen für das Muttersystem zu arbeiten. Dadurch wird der ohnehin gegebene Praxisbezug noch einmal intensiviert.
Martin Petzsche, Studienleiter an der Fachschule für Franchising, ergänzt: „Mit dem Abschluss des Studiums zum Franchise-Betriebswirt muss die Mitarbeiter-Qualifizierung allerdings nicht enden. In vier weiteren Semestern können die Absolventen einen international anerkannten Bachelor-Abschluss an der Fachschule für Franchising erwerben.“ Damit die Verzahnung von Beruf und Studium in diesem Fall auch weiterhin optimal realisiert werden kann, wird das Bachelor-Studium berufsbegleitend als Fernstudium angeboten.

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Gut informiert mit der neuesten Franchise-Depesche

Aktuelle Ausgabe der DFV-Publikation an Vertreter aus Politik und Wirtschaft sowie an Existenzgründerberater versandt.

Die neueste Ausgabe der Franchise-Depesche ist erschienen. Der DFV hat das verbandseigene Informationsheft aktuell an rund 1.000 Vertreter aus den politischen Fachausschüssen für Arbeit und Wirtschaft der Länder und des Bundes versandt sowie an die Ansprechpartner für Existenzgründung in den Industrie- und Handelskammern und Arbeitsagenturen. Mit der Franchise-Depesche bietet der DFV einen kostenlosen Service, um nicht nur regelmäßig über aktuelle Entwicklungen und Themen im Franchising sowie über neue Services und Angebote des DFV zu berichten, sondern auch um im Empfängerkreis Fürsprecher und Multiplikatoren für das Franchising zu gewinnen.
In der Ausgabe 1/2013 informiert der DFV über die verbandseigene Umwelt-Initiative „Zukunft Stadt & Natur“, mit der sich der Verband in Sachen Green Franchising als Vorreiter positioniert. Die Leser erfahren zudem von der kritischen Haltung des DFV bei der zurzeit wieder diskutierten Vorsorgepflicht für Selbstständige und erhalten eine Nachlese zur 1. Zukunfts-Konferenz, die sich mit der Zukunft des Franchisings beschäftigte. Die Vorstellung des DFV-Animationsfilm ‚Franchising – eine attraktive Wirtschaftsform‘ und der Unternehmensziele 2013 vervollständigen die Bandbreite der aktuellen Ausgabe.

DFV-Geschäftsführer Torben L. Brodersen zur neuen Ausgabe der Franchise-Depesche: „Gerade mit dem Thema Green Franchising wollen wir die Multiplikatoren sensibilisieren und ihnen zeigen, wie gut die Wirtschaftsform hier aufgestellt ist. Denn Nachhaltigkeit ist eines der zentralen Zukunftsthemen.“
Die aktuelle Ausgabe kann auch kostenfrei heruntergeladen werden unter http://www.franchiseverband.com/franchise-depesche.html.

Neues DFI-Format: Perspektivenseminar zum Franchising erfolgreich gestartet

Das Deutsche Franchise-Institut bot an zwei aufeinander folgenden Tagen ein Strategieseminar und einen Aufbauworkshop für künftige und junge Franchisegeber. Bündelung der Inhalte fand großen Zuspruch.

Unter dem Titel „Chancen und Herausforderungen für künftige und junge Franchisegeber“ fand am 18. und 19. März in Berlin ein neues Format des Deutschen Franchise-Instituts statt. Das Doppelseminar bot den Teilnehmern am ersten Tag ein Strategieseminar zur Frage „Franchise – Ja oder Nein?“ und am zweiten Veranstaltungstag einen Aufbauworkshop mit individuellen Engpassanalysen. Im Rahmen des ersten Teils erhielten die Seminarteilnehmer realistische Einschätzungen hinsichtlich der Franchisierbarkeit ihres Unternehmenskonzeptes. Am zweiten Tag standen konkrete Fragen zu Vorhaben und Planungen der Teilnehmer im Mittelpunkt. Der offene Austausch und die Erfahrungen aus der Praxis wurden positiv bewertet. Insgesamt wurde die Entscheidung, die zwei Elemente der Veranstaltung zeitlich miteinander zu verknüpfen, von allen Anwesenden als ausgesprochen sinnvoll bewertet.

Torben L. Brodersen, Geschäftsführer des Deutschen Franchise-Verbandes und Deutschen Franchise-Instituts, gibt das Lob der Teilnehmer zurück: „Die anwesenden Unternehmer waren voller Engagement und Motivation hinsichtlich der Wirtschaftsform Franchising. Sie trugen maßgeblich zum Gelingen des neuen Formats bei. Ich würde mich persönlich freuen, eines der vertretenden Unternehmenskonzepte künftig als Franchise-Unternehmen begrüßen zu dürfen.“
Das neue DFI-Doppelseminar wird einmal im Jahr durchgeführt. Der nächste Termin wird rechtzeitig mitgeteilt. Weiter Veranstaltungshinweise sind unter www.agentur-traumhochzeit.de zu finden.

DFI-Perspektivenseminar

Auftakt der DFV-Umwelt-Initiative: „Wir pflanzen Zukunft!“ in Berlin-Neukölln

Staatssekretär Christian Gaebler von der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Bezirksstadtrat Thomas Blesing und DFV-Geschäftsführer Torben L. Brodersen pflanzen im Rahmen der Umwelt-Initiative Zukunft Stadt & Natur gemeinsam ersten ZukunftsBaum.

In der Fontanestraße in Berlin-Neukölln wächst seit heute der erste ZukunftsBaum. Dieser wurde vom Deutschen Franchise-Verband e. V. (DFV) im Rahmen seiner neuen Umwelt-Initiative Zukunft Stadt & Natur gepflanzt, die unter dem Motto „Wir pflanzen Zukunft!“ steht. Mit der Auftaktaktion schlägt der Verband im wahrsten Sinne eigene Pflöcke für nachhaltiges Engagement für Umwelt und Gesellschaft ein: Denn die DFV-Initiative hilft ab sofort den Verbandsmitgliedern und ihren Franchise-Partnern dabei, bundesweit in Städten und Kommunen ZukunftsBäume zu pflanzen.
Mit der heutigen Pflanzaktion unterstützt der DFV auch die Berliner Stadt-baumkampagne der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, die im November 2012 gestartet ist. So haben Staatssekretär Christian Gaebler, Bezirksstadtrat Thomas Blesing und DFV-Geschäftsführer Torben L. Brodersen gemeinsam mit anwesenden Mitgliedern des Verbands zum Spaten gegriffen. Ganz bewusst hat sich der DFV für die Pflanzung in Berlin-Neukölln entschieden, denn dieser Stadtteil hat es gegenüber anderen oftmals schwerer, Aufmerksamkeit und Unterstützung zu erhalten.

Brodersen zum Hintergrund: „Das Franchising und Zukunft Stadt & Natur haben viel gemeinsam. Denn Innovationen und Anpassungsfähigkeit sind entscheidend für die Zukunft der Franchisewirtschaft. ZukunftsBäume sind ebenfalls richtungsweisend und die Bäume passen sich optimal ihrem Umfeld an. Damit lebt die DFV-Umwelt-Initiative die Franchise-Ideale im übertragenen Sinne bereits vor.“ Und Jürgen Dawo, Gründer von Town & Country Haus und einer der ersten Partner der Umwelt-Initiative, ergänzt: „Mit den Baumpflanzungen können wir ein sichtbares Zeichen für nachhaltiges Handeln in ökologischer, sozialer und auch ökonomischer Hinsicht setzen. Damit sind wir Vorreiter in Sachen Green Franchising, dem zunehmend wichtiger werdenden Grundsatzthema innerhalb unseres Wirtschaftszweiges.“

Staatssekretär Christian Gaebler appelliert an alle Berlinerinnen und Berliner, für Straßenbäume zu spenden, damit möglichst viele Bäume im Rahmen der Straßenbaumkampagne des Landes Berlin gepflanzt werden können: „Berlin ist mit derzeit rund 440.000 Straßenbäumen eine der grünsten Metropolen der Welt. Das soll auch so bleiben. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt hat in diesem Jahr die Pflanzung von 800 zusätzlichen Straßen-bäumen ermöglicht und konnte unter anderem den Deutschen Franchise-Verband als Spender und aktiven Partner von Pflanzungen gewinnen. Nun haben auch die Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, mit einer Spende dazu beizutragen, dass unser Straßenbaumbestand erhalten bleibt.“

Die Umwelt-Initiative Zukunft Stadt & Natur mit der Pflanzung von ZukunftsBäumen wird vom Deutschen Städtetag unterstützt. ZukunftsBäume sind geprüfte Baumarten, die dem künftigen Klimastress in den Städten besser standhalten können. Für die Umsetzung vor Ort bietet der DFV den teilnehmenden Franchise-Gebern und Franchise-Nehmern ein professionelles Projektmanagement durch das netzwerk natur Projektbüro.

DFV-Umwelt-Initiative-blog

Franchising sehen und verstehen in 2:28 Minuten

Der DFV erklärt in seinem neuen Animationsfilm die Grundlagen und Vorteile der Wirtschaftsform und präsentiert sich als Qualitätsgemeinschaft der deutschen Franchise-Wirtschaft.

Der Deutsche Franchise-Verband e. V. (DFV) bietet einen neuen, im wahrsten Sinne des Wortes sehenswerten Service für Franchise-Interessenten: Unter dem Titel „Franchising – eine attraktive Wirtschaftsform“ hat der DFV einen Animationsfilm umgesetzt, der die Vertriebsform auf kurze und prägnante Art erklärt und die Rollen von Franchisegeber und Franchisenehmer definiert. Darüber hinaus wird die Funktion des DFV als Qualitätsgemeinschaft des professionellen Franchisings dargestellt. Der Zuschauer erhält auf diese Weise einen schnellen und leicht verständlichen Zugang zu dieser attraktiven Form der Selbständigkeit: „Wir haben den neuen Service geschaffen, da Bilder oftmals schneller erfasst werden als reiner Text. Mit diesem Angebot schließen wir eine Lücke, was die Informationsangebote des Verbandes betreffen“, erläutert DFV-Geschäftsführer Torben L. Brodersen. „Ich bin davon überzeugt, dass dieser Film genauso erfolgreich sein wird, wie die anderen Kurzvideos auf der DFV-Website.“ So gehört die Rubrik „Botschafter des Franchisings“ mit Portraits von Franchisenehmern zu dem beliebtesten Menüpunkt der DFV-Website. Sie geben der Wirtschaftsform ein Gesicht und helfen den Franchisegebern dabei, ihre Netzwerke anhand von erfolgreichen Praxisbeispielen vorzustellen. Der neue Animationsfilm ist auf der DFV-Startseite www.franchiseverband.com abrufbar.

Auch die DFV-Vollmitglieder können von dem Videoangebot profitieren, indem sie den Film beispielsweise zu Werbe- und Informationszwecken auf die eigene Unternehmenswebsite stellen. Darüber hinaus haben sie die Möglichkeit, das Unternehmenslogo in den Film einzubinden und damit zu individualisieren.

FTD Gründer-Spezial / Schwerpunkt Franchising

Die Ausgabe der Financial Times Deutschland vom 28. Juni 2012 enthielt ein Gründer-Spezial zum Thema Existenzgründung mit dem Schwerpunkt Franchising. Der DFV hat diese Themenzeitung als Kooperationspartner begleitet, die aufzeigt wie vielfältig und attraktiv die Franchise-Wirtschaft (nicht nur) für Gründungsinteressierte ist. Lesen Sie mehr über die „clevere Form der Existenzgründung“ in der Beilage der renommierten Tageszeitung mit mehr als 330.000 Lesern.

Gründerspezial Nr.1/ Juni 2012

Financial Times Deutschland: Gründerspezial