Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) startet das Pilotprojekt „Gründerpatenschaften“, das die unternehmerischen Potenziale von Flüchtlingen für eine Selbständigkeit aktivieren und stärken soll. Interessierte Organisationen können sich bis zum 7. Dezember 2016 bewerben. Weiterlesen „Machen lohnt sich: Pilotprojekt „Gründerpatenschaften“ – unterstützen Sie die Selbständigkeit von Flüchtlingen“
Schlagwort: Politik
Dialog pflegen, Austausch fördern: der DFV beim Social Media-Netzwerktreffen im BMWi
Soziale Medien sind aus Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit von Politik und Interessenvertretungen nicht mehr weg zu denken. Kein Wunder, schaffen sie doch einen direkten Draht zu allen relevanten Zielgruppen und ermöglichen so auch den unmittelbaren Dialog mit dem Bürger. Grund genug für das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), sich mit Institutionen und Verbänden sowohl grundsätzlich als auch praxisbezogen über die individuellen Erfahrungen in den sozialen Plattformen auszutauschen. Auf Einladung des BMWi kamen gestern daher rund 70 Presse- und Social Media-Verantwortliche zusammen, um ein lebendiges und vor allem nachhaltiges Netzwerk aus Verbänden, NGOs und Ministerium zu knüpfen. Weiterlesen „Dialog pflegen, Austausch fördern: der DFV beim Social Media-Netzwerktreffen im BMWi“
DFV im Dialog mit dem BMAS: Gründerkultur und Sozialpolitik – wie passt das zusammen?
Der DFV diskutierte diese Woche im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) zum Thema „Arbeiten 4.0 Themenlabor – Dialog mit (Solo-)Selbständigen, Gründerinnen und Gründern und kleinen Unternehmen“. Weiterlesen „DFV im Dialog mit dem BMAS: Gründerkultur und Sozialpolitik – wie passt das zusammen?“
Ohne den Businessplan geht nichts: Franchisenehmer für die Selbstständigkeit professionell vorbereiten
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) veröffentlicht eine überabeitete Publikation zur Erstellung eines Businessplans
Ein Businessplan ist ein Fahrplan in die Selbständigkeit, ein ausgefeilter Regieplan, der alle wichtigen Überlegungen darüber enthält, wie eine Geschäftsidee in die Tat umgesetzt werden soll: zum Produkt, das man anbieten wird, zu den Kunden, die man erreichen will, zur Finanzierung der Unternehmensgründung usw. Weiterlesen „Ohne den Businessplan geht nichts: Franchisenehmer für die Selbstständigkeit professionell vorbereiten“
Netzwerkarbeit des DFV: zu Gast beim Wirtschaftsforum der Sozialdemokraten
Die politische Arbeit des DFV ist parteiübergreifend und setzt sich mit einer Vielzahl wirtschaftspolitischer Themen auseinander. Hierbei ist es wichtig den Kontakt zu Parteien, Verbänden und Ministerien intensiv zu pflegen. Denn nur ständig betriebene Netzwerkarbeit verschafft der Franchisewirtschaft politisches Gehör und trägt der großen volkswirtschaftlichen Bedeutung der vielfältigen Franchiselandschaft Rechnung. Weiterlesen „Netzwerkarbeit des DFV: zu Gast beim Wirtschaftsforum der Sozialdemokraten“
DFV wirkt an Bürokratieentlastung des Mittelstandes mit – heute Maßnahmen vom Bundeskabinett verabschiedet
Das Bundeskabinett hat heute weitere Bürokratieentlastungsmaßnahmen, insbesondere für mittelständische Unternehmen, in Höhe von jährlich 360 Millionen Euro verabschiedet. Damit wird der im vergangenen Jahr mit dem ersten Gesetz zum Bürokratieabbau eingeschlagene Kurs konsequent fortgeführt. Weiterlesen „DFV wirkt an Bürokratieentlastung des Mittelstandes mit – heute Maßnahmen vom Bundeskabinett verabschiedet“
Digitalisierung im Mittelstand: Wettbewerbsnachteile durch unterschiedliche Ausprägungen?
Gut 3.000 Mittelständler wurden in einer repräsentativen Umfrage von der Ernst & Young GmbH zur Digitalisierung in Unternehmen befragt. Es wurde analysiert, welche Rolle digitale Technologien in mittelständischen Unternehmen in Deutschland spielen und in welchen Bereichen sie eingesetzt werden. Auch beleuchtet die Studie die Erwartungen der Unternehmen für die kommenden Jahre. Zudem wurden auch Hemmnisse auf dem Weg zur Digitalisierung, wie beispielsweise begrenzte finanzielle Mittel oder fehlendes Personal, ermittelt. Unter den Teilnehmern waren mehr als ein Drittel kleine und mittlere Unternehmen. Die Ergebnisse zeigen einen Unterschied zwischen kleinen (Umsatz < 30 Mio. Euro) und großen Unternehmen (> 100 Mio. Euro): Digitale Technologien spielen bei gut 40 Prozent der kleineren und bei schon mehr als 60 Prozent der großen Unternehmen eine Rolle. Auch weisen verschiedene Branchen unterschiedliche Resultate auf: So spielen digitale Technologien im Handel- und Dienstleistungsbereich schon heute eine deutlich größere Rolle als beispielweise im Bau- oder Energiesektor.
Relevanz für die Franchisewirtschaft: die Kernbotschaften aus der Studie
„Bei mehr als jedem zweiten Mittelständler spielen digitale Technologien für das eigene Geschäftsmodell inzwischen eine mittelgroße bis sehr große Rolle. Ihre Bedeutung steigt dabei mit zunehmender Unternehmensgröße.“
„Bei mehr als jedem fünften Mittelständler, der derzeit eine gute Geschäftslage aufweist, spielen digitale Technologien eine sehr große Rolle für das eigene Geschäftsmodell. Bei Unternehmen, die aktuell eine schlechte oder eher schlechte Geschäftslage berichten, liegt der Anteil bei 17 Prozent.“
„Gut jeder dritte Mittelständler rechnet damit, dass die Bedeutung digitaler Technologien mittelfristig deutlich steigen wird. Bei großen Unternehmen mit Jahresumsätzen von mehr als 100 Millionen Euro, geht sogar fast jeder zweite Befragte von einem deutlichen Bedeutungszuwachs aus.“
„Im Handel rechnen 4 von 5 Befragten mit einer steigenden Bedeutung digitaler Technologien im Laufe der nächsten 5 Jahre. Bei Dienstleistern geht sogar fast jeder zweite Befragte von einem deutlichen Bedeutungszuwachs aus.“
„Unternehmen, die sich aktuell in einer schwierigen Lage befinden, setzen deutlich seltener auf eine weitere Digitalisierung ihres Geschäftsmodells als Unternehmen mit guter Geschäftslage.“
Die gesamte Studie finden Sie hier: EY-Mittelstandsbarometer-Digitalisierung-2016
DFV berät im Wirtschaftsministerium zur Zukunft des Einzelhandels
„Quo vadis Einzelhandel“ – unter diesem Leitmotto hatte das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie vor knapp zwei Jahren eine Dialogplattform Einzelhandel in Leben gerufen, und u.a. auch DFV-Geschäftsführer Torben L. Brodersen für dessen Beirat ernannt. Die Plattform beschäftigt sich in 16 Workshops mit den immensen Herausforderungen, die auf den Einzelhandel zukommen: der Fokus liegt dabei auf Digitalisierung, Entwicklung in den Innenstädten und im ländlichen Raum sowie auf Fachkräftegewinnung im digitalen Zeitalter. Weiterlesen „DFV berät im Wirtschaftsministerium zur Zukunft des Einzelhandels“
Zum KfW-Gründungsmonitor – ein Kommentar
Immer weniger Deutsche wagen den Schritt in die Selbstständigkeit, das ist das Ergebnis des kürzlich vorgelegten Gründungsmonitors der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Wie die Zahlen belegen, sind Existenzgründungen im Jahr 2015 um satte 17 Prozent zurückgegangen. Ein Grund dafür: Die stabile wirtschaftliche Lage.
Die positive Entwicklung am deutschen Arbeitsmarkt wirkt sich primär auf das Gründungsgeschehen aus. So standen im Jahr 2015 rund 109.000 weniger „Notgründer“ als Vollerwerbsgründer zur Verfügung. Nur zehn Prozent waren vor ihrem Schritt in die Selbstständigkeit arbeitslos gemeldet. Das sind so wenige wie nie zuvor. Weiterlesen „Zum KfW-Gründungsmonitor – ein Kommentar“
Spielregeln für die digitale Wirtschaft: öffentlicher Online-Beteiligungsprozess startet
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat gestern das Grünbuch Digitale Plattformen veröffentlicht, mit dem zentrale, rechtliche und regulatorische Fragen im Rahmen digitaler Plattformen identifiziert, definiert und strukturiert werden sollen. Dazu startet ein breiter, öffentlicher Online-Beteiligungsprozess für Interessierte. Das Grünbuch ist Teil der ‚Digitalen Strategie 2025 das BMWi zur Digitalisierung der deutschen Volkswirtschaft vorgelegt hat.
Grünbuch Digitale Plattformen
Das Grünbuch ist Teil der Digitalen Strategie 2025, die das BMWi Anfang März dieses Jahres vorgestellt hat. Es identifiziert, strukturiert und definiert rechtliche, regulatorische Fragen, die im Rahmen der Digitalisierung gestellt werden müssen. Ziel ist es, einen Ordnungsrahmen zu schaffen, der einerseits mehr Investitionen und Innovationen auf Grundlage eines fairen Wettbewerbs ermöglicht, andererseits aber auch individuelle und unternehmerische Grundrechte und Datensouveränität sichert.
Mit dem Grünbuch eröffnet das BMWi eine öffentliche Konsultation. Die Zivilgesellschaft, Unternehmen, Verbänden und Gewerkschaften sind dazu eingeladen, an den Diskussionen teilzunehmen. Das BMWi stößt damit einen Dialogprozess an, der Anfang 2017 in einem Weißbuch mit konkreten Regelungsvorschlägen münden soll.
Fairen Wettbewerb und digitale Privatautonomie
Welchen Ordnungsrahmen setzen wir für digitale Plattformen? Wie schaffen wir faire Wettbewerbsbedingungen für alle Unternehmen? Wie sichern wir digitale Privatautonomie? Das sind entscheidende Fragen, auf die die Politik gemeinsam mit Zivilgesellschaft, Unternehmen, Verbänden und Gewerkschaften Antworten finden muss. Aus diesem Grund wurde das Grünbuch Digitale Plattformen entwickelt und stellt den bislang umfassendsten Konsultationsprozess in Deutschland zu wirtschaftspolitischen Fragen der Digitalisierung dar.
Ziel ist, einen Ordnungsrahmen zu schaffen, der einerseits mehr Investitionen und Innovationen auf Grundlage eines fairen Wettbewerbs ermöglicht, andererseits aber auch individuelle und unternehmerische Grundrechte und Datensouveränität sichert.
Zum Online-Beteiligungsportal geht es hier: Gründbuch digitale Plattformen
Auch das Deutsche Franchise-Institut ist im Bereich der Digitalisierung schon seit geraumer Zeit aktiv
Mehr Informationen zum Digitalisierungsmanager (IHK) – IHK-Zertifikatslehrgang für Führungskräfte in Franchisesystemen und KMU erhalten Sie zeitnah in unserem darauffolgenden Blog-Beitrag!